Content Marketing ist heute die erste Wahl, wenn Sie nach einer verlässlichen und vergleichsweise kostengünstigen Quelle für eine erhebliche, vielschichtige Erhöhung Ihres Traffics und der Generierung neuer Leads suchen.
Starten wir zur optimalen Verdeutlichung mit einem Beispiel: Sie erstellen einen Beitrag in Ihrem Blog, der aufgrund seiner Thematik und zielgruppenspezifischen Ausrichtung sehr gut angenommen wird. So erhalten Sie schon einmal eine Menge organischen Traffic. Dieser lässt Google wiederum vermuten, dass Ihr Text einen hohen Mehrwert mitbringt, womit er im Ranking steigt und noch mehr User erreicht.
Letztere teilen ihn vielleicht und verbreiten ihn somit in den sozialen Medien. Hier wird der Betreiber einer branchen- bzw. themengleichen Website darauf aufmerksam und verlinkt ihn auf eben jener. Sie erhalten damit einen sehr SEO-effektiven Backlink.
Parallel klicken immer wieder Besucher Ihres Blogs einen im Beitrag eingebetteten Link, der jenen gegen die Abgabe von Kontaktdaten ein sehr hilfreiches Whitepaper verschafft. Sie profitieren erneut, indem Sie potenziell wertvolle Leads abgreifen. Die Anzahl dieser generierten Kontakte steigt durch die zuvor beschriebenen Vorgänge bzw. einen immer grösseren Traffic weiter und weiter. Ihr Content arbeitet optimalerweise nahezu autonom und verschafft Ihnen dabei enorme Vorteile auf ganz verschiedenen Ebenen des Online Marketings.
Hierbei handelt es sich um nur eines der vielfältigen möglichen Szenarien eines gut funktionierenden Content Marketings. Durch bestens abgestimmte Inhalte optimieren Sie letztendlich Ihre Kundengewinnung, bilden das Standing Ihrer Marke höchst effektiv aus und bleiben langfristig konkurrenzfähig.
Wie aber können Sie ein maximal zuträgliches Content Marketing in Ihrem Unternehmenskontext etablieren? Ihnen eine exakte, umfassende Antwort auf diese Frage zu geben, ist uns an dieser Stelle selbstverständlich nicht möglich. Wohl aber können wir Ihnen mitteilen, worauf optimales Content Marketing basiert. Das ist immer eine genauestens ausgearbeitete Content-Strategie. Auf welchen Faktoren eine solche wiederum gründet, lesen Sie in diesem Beitrag.
Wie Sie eine effektive Content-Marketing-Strategie erstellen?
Legen Sie Ihre Ziele fest.
Die ersten Fragen, die Sie sich stellen müssen, sind: Was möchte ich mit meinem Content Marketing erreichen, warum will ich Inhalte erstellen und eine Content-Strategie entwickeln? Ohne klar definierte Ziele sind Marketing-Massnahmen immer höchst ineffizient. Legen Sie die richtigen Schwerpunkte zugrunde, um Ihre Erfolge oder auch Misserfolge daran festzumachen.
Definieren Sie Ihre Buyer Persona(s).
Buyer Persona(s) sind ein elementarer Teil des Content Marketings. Im Gegensatz zur Zielgruppe berücksichtigt der Buyer-Persona-Ansatz unter anderem persönliche und berufliche Herausforderungen sowie andere spezifische Daten, die es Ihnen ermöglichen, Ihrem potenziellen Kunden ein konkretes Gesicht zu geben. So können Sie Ihren Content schlussendlich noch zielgenauer ausspielen. Sie müssen Ihre Buyer Persona(s) also genau «kennen». Besonders wichtig ist hier, festzumachen, an welchen Stellen im Web sich Ihre Personas bevorzugt aufhalten und welche Formate sowie Features sie gerne nutzen. Andernfalls wird Ihre «Content-Strategie» wahrscheinlich grösstenteils ins Leere laufen.
Analysieren Sie Ihren Istzustand.
In den meisten Fällen beginnt die Content Produktion – abgesehen von «Standard-Website-Inhalten» – mit Beiträgen in einem Unternehmens-Blog. Das ist heute in vielen Branchen jedoch nicht mehr ausreichend. Wenn Sie andere eventuell zuträgliche Content-Formate eruieren möchten, prüfen Sie zuerst, welche Typen von Inhalten bei Ihren Personas besonders gut ankommen könnte.
Haben Sie vielleicht im Verlauf des vergangenen Jahres jede Woche Beiträge in Ihrem Blog veröffentlicht, steht Ihnen bereits eine breite Basis zur Analyse bereit. Schauen Sie, welche Inhalte oft angesehen wurden und entwickeln Sie diese weiter. Übertragen Sie sie in andere zielgruppenspezifische Formate und werten Sie die Ergebnisse erneut aus. Sie optimieren so nach und nach Ihren bestehenden Content und erlangen sicher zahlreiche Anhaltspunkte, an welcher Stelle es sich lohnt, neue Formate und Themen einzubringen.
Positionieren Sie Ihren Content.
Immer mehr Website-Betreiber springen auf den Content-Zug auf und mittlerweile wimmelt es in vielen Branchen bzw. Fachbereichen nur so vor guten, mehrwerthaltigen Inhalten. Es gibt jedoch nach wie vor immer eine Lücke zu füllen – und genau diese müssen Sie finden. Schauen Sie sich also Ihre Mitbewerber genau an und überlegen Sie, was Sie hinsichtlich der gebotenen Informationen, Formate, der Frequenz der Veröffentlichungen und der Content-Tiefe besser machen können.
Berücksichtigen Sie die Customer Journey.
Die Customer oder Buyers Journey Ihrer (potenziellen) Kunden beginnt mit dem Erkennen eines Problems oder eines Bedürfnisses, das es zu lösen bzw. zu erfüllen gilt. Es folgen – heute zumeist online – eine Recherche nach entsprechenden Antworten und letztendlich die Entscheidung für ein Produkt oder eine Dienstleistung, mithilfe dessen die Herausforderung zu bewältigen oder das Verlangen zu befriedigen ist. Damit Ihre Marke eine gute Chance hat, am Ende berücksichtigt zu werden, sollten Sie versuchen, Ihren Content so aufzustellen, dass er jede Phase der Customer Journey mit für die (potenziellen) Kunden wichtigen Informationen abdeckt. Das funktioniert natürlich nur mit einer genauen Gegenüberstellung der einzelnen Phasen mit Ihren Buyer Personas sowie der detaillierten Dokumentation gewonnener Erkenntnisse.
Bestimmen Sie, welche Content-Typen Sie erstellen möchten bzw. müssen.
Es gibt immens viele Arten von Content, die Ihnen – jede für sich – zahlreiche weitere Optionen eröffnen. Welche Richtung Sie einschlagen sollten, hängt stark von den Ergebnissen der zuvor beschriebenen Faktoren ab. Nachfolgend sehen Sie eine Auswahl potenziell sehr nützlicher Inhaltsformate.
- Blog-Beiträge und Social Media Posts: Der Blog bzw. Artikel, die dort veröffentlicht werden, bilden ganz klassische Ansätze des Content Marketings, die jedoch nach wie vor eine grosse Wirkung haben können. Mit einer regelmässigen Veröffentlichung mehrwerthaltiger Inhalte überzeugen Sie nicht nur (potenzielle) Kunden, sondern ebenso Google. Sie erhöhen somit die Wahrscheinlichkeit eines Teilens Ihrer Beiträge in den sozialen Netzwerken oder können beispielsweise über Leads generieren bzw. direkte Abschlüsse forcieren. Ähnlich verhält es sich mit Beiträgen in sozialen Medien.
- E-Books: E-Bücher sind die «perfekten» Werkzeuge zur Lead-Generierung. Sie können Ihren (potenziellen) Kunden damit geballtes Wissen in Aussicht stellen, das jenen bei der Lösung ihrer Herausforderungen bzw. der Erfüllung von spezifischen Bedürfnissen weiterhilft. Mit dem Download geht eine Abgabe von Kontaktdaten einher, die Sie dann im Lead Nurturing strategische weiterverarbeiten und damit die Chance auf einen Abschluss stark erhöhen können.
- Vorlagen und Muster: Auch mit Vorlagen und Mustern lassen sich sehr gut Leads generieren. Sie stellen einen ähnlich grossen potenziellen Mehrwert dar wie E-Books. Vorlagen dienen nämlich im Regelfall der Erleichterung komplexer Vorgänge, die Ihren (etwaigen) Kunden sonst viel Mühe und Zeit kosten würden. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme dieser Helfer und damit die der Abgabe von Daten, die für Ihre Unternehmenszwecke höchst nützlich sein können, ist damit also sehr gross.
- Infografiken: Bilder sagen mehr als tausend Worte – und Infografiken können sogar in noch grösserem Mass wichtige Daten transportieren. Mit jenen erhalten Sie die Chance, komplizierte Sachverhalte (bestenfalls) sehr viel ansprechender zu organisieren und durch die visuelle Komponente nachhaltiger zu vermitteln, als es in reiner Textform möglich wäre. Infografiken spielen ihre Stärken insbesondere dann aus, wenn es eine grosse Menge an Daten auf kleinem Raum klar und verständlich zu übermitteln gilt.
- Videos: Video-Inhalte sind seit Jahren auf dem Vormarsch. Viele Unternehmen wissen jedoch nach wie vor nicht, wie und ob sie jene in ihr Content Marketing integrieren können. Gelingt dies, werden sie in aller Regel mit erhöhten Interaktionen belohnt. Videos sind sehr gut für die Verbreitung in sozialen Netzwerken geeignet. Sie müssen für die Produktion eines Videos zwar deutlich mehr Aufwand in Zeit und Geld einplanen als bei einem Text, da Video Marketing jedoch stetig zunimmt, ist der Einstieg unbedingt eine Überlegung wert. Und vielleicht können Sie sich in Ihrer Branche durch die Bereitstellung derartigen Contents sogar deutlich von Ihren Mitbewerbern absetzen.
- Podcasts: Podcasts sind eine optimale Ergänzung oder Erweiterung zu in festen Abständen veröffentlichten Blog-Beiträgen und ähnlichen Inhalten. Zum einen verschaffen sie Ihnen bzw. Ihren Besuchern eine sehr eingängig aufnehmbare Alternative zu Text-Content. Zum anderen bieten sie Ihnen die Chance, über kompakt zusammengestellte auditive Informationen auch diejenigen zu erreichen, die Ihren Veröffentlichungen nicht fortwährend folgen können. Ihre Marke bleibt in jedem Fall auf einer zusätzlichen Ebene präsent. Und – was natürlich ein grosses Argument für das Podcast-Format ist – die Zahl der Hörer solcher Inhalte wächst seit Jahren. Heute nutzen rund 30 Prozent aller Schweizer derartige Angebote regelmässig.
Spielen Sie Ihren Content aus und planen Sie ihn.
Ihre Content-Strategie muss definieren, welche Arten von Inhalten und Themen Sie für wen in welchen Phasen des Kaufprozesses erstellen bzw. ausspielen möchten, aber ebenfalls wie Sie entsprechende Massnahmen organisieren. Ein Redaktionsplan sorgt dafür, dass Sie den Überblick behalten und auf Ihren Webpräsenzen auch langfristig stets ausgewogene sowie facettenreiche Informationen präsentieren, die Ihr Publikum fortwährend anziehen.