Digitales Branding, Usability, UI, Social Media und nicht zuletzt KI gehören derzeit zu den Top-Themen des Online Marketings. Viele Unternehmen und Website-Betreiber fragen sich dabei, welche Rolle das einst so zentrale Web Design heute einnimmt. Ist es überhaupt noch wichtig, eine ansehlich gestaltete und überraschend interaktive und userfreundliche Internetpräsenz zu unterhalten bzw. erstellen zu lassen oder reicht eine Standard-Seite mit den wichtigsten Fakten und Daten? Die Antwort ist schnell gegeben: Eine strategisch optimal ausgerichtete Webgestaltung stellt in der Tat nach wie vor eine überaus wichtige Prämisse für rundum erfolgreiches Online Marketing dar! Warum das so ist bzw. was wirklich gutes Web Design ausmacht, lesen Sie in diesem Beitrag.
«Gutes Webdesign ist die Kunst, Aufmerksamkeit in Vertrauen zu übersetzen – und Vertrauen in Handlung. Für Nutzer:innen wie für Suchmaschinen.»
Zehn Faktoren, die Ihnen dabei helfen können, diese grosse Herausforderung zu meistern:
1. Eine aussergewöhnlich gestaltete Internetpräsenz sorgt für die so wichtige Verweildauer.
Als Website-Betreiber sollten Sie sich Ihre (potenziellen) Kunden bzw. Besucher als Gäste vorstellen, die Sie mit Ihrem Online-Auftritt rundum überzeugen müssen. Zu dieser Arbeit zählt auch das Schaffen eines spannenden Ambientes. Langeweile ist hier fehl am Platz! Interaktionsmöglichkeiten, eine überraschende Sprache, ein neues Designerlebnis ... Je ansprechender Ihre Website gestaltet ist, desto länger agieren Ihre Besucher darauf, was tatsächlich vielschichtige Vorteile bringt. Unter anderem erhalten Sie so mehr Zeit, Ihre Interessenten von Ihren Produkten oder Dienstleistungen zu überzeugen bzw. in Leads umzuwandeln. Aber auch Google hat ein genaues Auge auf die Verweildauer. Faktisch kann sie das Ranking sogar massgeblich beeinflussen.
2. Gutes Web Design muss zwingend neugierig machen.
Internetnutzer von heute sind ständig einer immensen Flut von Eindrücken ausgesetzt. Anzeigen sowie andere Werbeformate, vermeintlich nützliche Online-Werkzeuge und jede Menge weitere Webinhalte haben dafür gesorgt, dass Netzgänger mittlerweile zu einem gewissen Grad abgestumpft sind. Generell ist es nicht einfach, Besucher mit dem eigenen Webangebot wirklich zu überzeugen oder gar zu beeindrucken. Gelingt es Ihnen aber doch, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer längeren Verweildauer und einer echten Auseinandersetzung mit der Marke und ihrem Angebot erheblich.
De facto können Sie genau das durch eine moderne, perfekt auf Ihre Markenwelt und Zielgruppen abgestimmte Webgestaltung erreichen. Sie wecken damit Interesse und machen Besucher neugierig auf mehr. Das Schaffen von Alleinstellungsmerkmalen, überraschenden Designs, ungewöhnlichen Unser-Interaktionen und auch einer Sprache, bei der man hängen bleibt, ist diesbezüglich sehr wichtig und unschätzbar wertvoll.
3. Gutes Web Design folgt Konventionen.
Alleinstellung und Innovation sind zwei der zentralen Voraussetzungen für erfolgreiche Webgestaltung. Dabei sollten Sie gewisse Konventionen, die sich über die Jahre hinweg etabliert haben, wie beispielsweise das Einkaufswagen-Symbol für den Warenkorb, ein anklickbares Logo mit Verknüpfung zur Startseite oder sich klar vom übrigen Textinhalt absetzende Links, jedoch keinesfalls ausser Acht lassen.
Jene sind faktisch Teil der Erwartungshaltung der meisten Internetnutzer, womit eine Nichtberücksichtigung unter anderem dazu führen kann, dass sich Ihre Besucher nur schwer zurechtfinden und Ihre Website vielleicht schnell wieder verlassen, um sich bei der Konkurrenz umzusehen.
4. Eine gute Webgestaltung optimiert den Page Speed.
Eine Website, die auf allen Ebenen optimal gestaltet ist, lädt schnell und fehlerfrei. Zum einen wirkt sich das sehr positiv auf die Usability, zum anderen aber auch auf das Google Ranking aus. Denn der Page Speed wurde vom Suchmaschinenprimus zu einem der zentralen Ranking-Faktoren ernannt. Bei letzterem Argument ist die visuelle Gestaltung vordergründig erst einmal zweitrangig. Es kommt hier vornehmlich auf eine einwandfreie Codierung an. Dennoch dürfen Sie dabei auch das Aussehen Ihrer Webpräsenz nicht ganz ausser Acht lassen.
Denn eine Webpräsenz, die mit zahlreichen unterschiedlichen visuellen Spielereien, Animationen etc. ausgestattet ist, benötigt selbstverständlich tendenziell mehr Zeit zum Laden als eine sich auf das Wesentliche beschränkende, schlanke Alternative. Gerade hinsichtlich der heute so (SEO-)relevanten umfassenden Berücksichtigung von Mobilgeräten, die ressourcen-aufwendige Effekte generell weniger gut umsetzen können, ist «Keeping it simple» in puncto Webgestaltung wichtig. Allerdings: Wenn aus «simple» langweilig wird, dann ist das Ziel leider auch nicht erreicht. Es braucht also viel Feingefühl und ein stetes Ausbalancieren von Spannung und Einfachheit, von Aussergewöhnlicheit und Vertrautheit.
5. Am Anfang kommt immer die Usability alias UX. Ohne sie ist die best gestaltete Website nichts.
Bevor eine Branding Agentur für Web Design irgendetwas visuell gestaltet, ein Webdesign angeht, konzentriert sie sich auf die Struktur, der Inhalt, die Seitenarchitektur und die Usability. Warum das so ist? Weil das ganze Webdesign auf einer Logik aufbauen soll, die dem Nutzer entspricht. Aber von vorne:
Für die meisten Internetnutzer gibt es kaum etwas Nervigeres, als auf einer Website nicht schnell und unkompliziert die Informationen zu finden, welche sie suchen. Noch unangenehmer kann es werden, wenn entsprechende Inhalte zwar vorhanden und auch gut zugänglich sind, aber nur umständlich genutzt werden können. Durch eine klar strukturierte Webgestaltung sind beide Einschränkungen praktisch auszuschliessen.
Die generelle Nutzerfreundlichkeit einer Website hat tatsächlich grossen Einfluss darauf, wie Besucher diese annehmen. Sie entscheidet darüber, ob sich jene wirklich mit den von Ihnen gebotenen Inhalten beschäftigen. Schlimmstenfalls tun sie dies nicht und sehen sich woanders nach entsprechenden Informationen um.
Eine eingängige Strukturierung Ihrer Website trägt in der Regel massgeblich dazu bei, die sehr (SEO-)relevante Absprungrate gering zu halten. User dürfen nicht erst lange über die Bedienung der unterschiedlichen Features nachdenken müssen. Wie die gewünschten Inhalte und Funktionen aufzurufen und zu verwenden sind, sollte intuitiv erfassbar sein. Gutes Web Design ist in der Lage, genau das zu erreichen. Sie lenken damit den Blick auf das Wesentliche und machen Ihre Website zu einem klaren, verständlichen Konstrukt.
6. Gutes Web Design kennt die Insights der Nutzer:innen und stellt sie in den Mittelpunkt.
Eine optimale Website Usability kann eine Webdesign-Agentur nur erreichen, indem Sie die Webgestaltung genau auf Ihre (potenziellen) Nutzer ausrichten. Im Content Marketing, ja in der ganzen Kommunikation, steht es ausser Frage, dass entsprechende Massnahmen die jeweilige Zielgruppe immer möglichst präzise ansprechen müssen, um maximalen Profit zu bringen. Es ist unumgänglich, und wir als Werbeagentur tun dies immer, bevor wir mit Ideen, Konzepten, Kapagnen und Designs starten: Der Mensch und seine Insights und Bedürfnisse sind die Basis.
Und in der Tat trifft dies ebenfalls auf das Web Design zu. Eine Zielgruppenanalyse oder sogar das Aufstellen von Personas ist bei einem derartigen Projekt also praktisch unumgänglich. Vor allem gilt es zu erfassen, welche Design-Merkmale und Features Ihre (potenziellen) Besucher bevorzugen. Die richtige Abwägung von Konventionen, Erwartungshaltung und Innovation ist auch hier erfolgsentscheidend.
7. Gute Webgestaltung ist an sich suchmaschinen- bzw. SEO-/GEO-freundlich.
Wie bereits mehrfach angedeutet, orientiert sich eine zeitgemäss gestaltete Website immer auch an Google. Ein erheblicher Teil der Besucher:innen erreicht Ihre Pages heute vornehmlich über genau diese eine Suchmaschine. Dort ein gutes Ranking zu erhalten, ist demzufolge eine wesentliche Prämisse für maximal erfolgreiches Online Marketing. Und ja, auch die KI greift auf sehr ähnliche Prinzipien zurück, um Resultate bzw. Antworten auf Fragen zu geben. SEO ist also gleichzeitig auch GEO - Generative Engine Optimization.
Der Blick, den Google auf Ihre Webaktivitäten wirft, ist vielschichtig. Ein zentrales Augenmerk gilt tatsächlich der Webgestaltung bzw. der Codierung dahinter. Diesbezüglich legt die Suchmaschine zum einen grossen Wert darauf, dass die im Rahmen der jeweiligen Aufmachung bereitgestellten Inhalte für die Besucher:innen stets reibungslos zu nutzen sind. Zum anderen möchte sie aber auch selbst möglichst einfach und schnell erfassen können, was auf Internetpräsenzen geschieht. Diese Faktoren haben mitunter enormen Einfluss auf die Bewertung einer Internetpräsenz und damit auf das Ranking. Um in beiden Fällen gut abzuschneiden, muss eine fehlerfreie und auf das Wesentliche beschränkte Programmierung vorliegen.
8. Gutes Web Design folgt einer klaren Vertrauens- und Entscheidungslogik.
Gutes Webdesign ist kein Sammelsurium einzelner Gestaltungselemente, sondern folgt einer klaren inhaltlichen und visuellen Logik. So dass Nutzerinnen und Nutzer Schritt für Schritt – von der ersten Orientierung über den Vertrauensaufbau bis hin zur gewünschten Handlung – zum Ziel geführt werden.
Am Anfang steht Klarheit: Wer bin ich, was wird mir hier angeboten und bin ich hier richtig? Eine saubere Informationshierarchie, klare visuelle Schwerpunkte und konsistente Gestaltungsmuster sorgen dafür, dass Inhalte schnell erfasst werden können. Studien aus der Wahrnehmungs- und Kognitionspsychologie zeigen, dass Menschen Dingen eher vertrauen, wenn sie sich leicht verarbeiten lassen – ein Prinzip, das als Cognitive Fluency bekannt ist.
Auf dieser Grundlage entsteht Glaubwürdigkeit. Einheitliche Strukturen, wiederkehrende visuelle Muster und ein stringentes Erscheinungsbild vermitteln Kompetenz, Verlässlichkeit und Professionalität – nicht durch explizite Aussagen, sondern durch die Art, wie Informationen präsentiert werden. Nutzerinnen und Nutzer müssen sich nicht neu orientieren, sondern bewegen sich sicher durch die Inhalte.
Im nächsten Schritt wird Vertrauen bestätigt: durch konkrete Belege wie Referenzen, Beispiele oder nachvollziehbare Argumente. Gutes Webdesign unterstützt diese Inhalte, indem es sie klar priorisiert, visuell ordnet und vor Ablenkung schützt.
Erst wenn Orientierung, Vertrauen und Bestätigung zusammenspielen, entsteht die Bereitschaft zur Interaktion – sei es eine Kontaktaufnahme, eine Anfrage oder ein Kauf. Webdesign übersetzt diese Abfolge in eine strukturierte, konsistente und markenkonforme Gestaltung, die nicht nur gut aussieht, sondern Entscheidungen erleichtert.
9. Webdesign steuert emotionale Wahrnehmung.
Websites wirken nicht neutral. Unabhängig davon, wie bewusst sie gestaltet sind, lösen sie bei Besucherinnen und Besuchern emotionale Reaktionen aus – innerhalb von Sekunden. Diese ersten Eindrücke prägen, ob eine Website als sympathisch, kompetent oder vertrauenswürdig wahrgenommen wird und beeinflussen nachweislich weitere Entscheidungen.
Emotionen entstehen dabei nicht zufällig, sondern durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren: visuelle Klarheit, gestalterische Kohärenz, Wiedererkennbarkeit sowie die Passung zur Zielgruppe und zum Kontext. Farben, Typografie, Bildsprache und Formen wirken nicht isoliert, sondern entfalten ihre emotionale Wirkung vor allem dann, wenn sie konsistent eingesetzt und in eine klare Struktur eingebettet sind. Je leichter Inhalte verarbeitet werden können, desto positiver fällt die emotionale Bewertung aus.
Eine zentrale Rolle spielt zudem die Erwartungshaltung der Nutzerinnen und Nutzer. Branchenkonventionen, bekannte Muster und vertraute Interaktionslogiken reduzieren Unsicherheit und erzeugen emotionale Sicherheit. Gleichzeitig schafft eine gezielte Abweichung an den richtigen Stellen Aufmerksamkeit und Interesse – ohne zu irritieren.
Diese Balance zwischen Vertrautheit und Eigenständigkeit ist anspruchsvoll, aber entscheidend. Gelingt es, eine Website emotional stimmig, verständlich und anschlussfähig zu gestalten, steigt nicht nur die Sympathie, sondern auch die Bereitschaft zur Interaktion. Positive emotionale Erlebnisse fördern Vertrauen, Wiederkehr, Markenbindung – und letztlich Weiterempfehlung.
10. Gutes Web Design ist fester Bestandteil Ihres ganzen Online-Marketing-Konzepts.
Webgestaltung darf niemals ausschliesslich für sich betrachtet werden. Nur in Kombination mit diversen weiteren Faktoren kann sie Ihrem Unternehmen maximal zuträglich sein. Ganz egal, welche Schwerpunkte Sie im Online Marketing setzen, Sie sollten bei der Konzipierung entsprechender Massnahmen stets auch die Kommunikation und das Design Ihrer bestehenden Website bzw. Überlegungen hinsichtlich gegebenenfalls nötiger Umstrukturierungen einbeziehen.
So können Sie beispielsweise nicht jede Webgestaltung und jede Website dazu nutzen, optimal Leads zu generieren. Und das die generelle Steigerung des Traffics oder angestrebter Conversions ebenfalls essenziell von der Aufmachung einer Website abhängt, wurde im Zuge dieses Beitrags (hoffentlich) deutlich gemacht. Ein ganzheitlicher Ansatz wird Ihnen schlussendlich immer den grössten Nutzen verschaffen.
ROSAROT trifft auch für Sie ins Schwarze.
Danke für Ihre Nachricht.
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