Gibt es grünes Licht für ROSAROT?

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    Goldige Zeiten mit ROSAROT?

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    Wir drücken all unsere Pfoten, dass genau du es bist, dem wir den Goldbarren ins Nest legen dürfen. In der Zwischenzeit darfst du natürlich immer wieder gerne auf rosarot.ch zurückhoppeln und unsere neue Website beschnüffeln. Viel Spass und bis bald!

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      Im Zuge des starken Wandels in der Mediennutzung musste in den vergangenen Jahren auch ein Strategiewechsel im Online Marketing erfolgen. Mehr oder weniger platte Werbemethoden, sprich Outbound-Marketing-Massnahmen aller Art, ziehen nicht mehr. Ihre (potenziellen) Kunden machen sich zunehmend selbstbestimmt auf die Suche nach Informationen – und diese können klassische Werbeansätze längst nicht mehr in ausreichendem Mass liefern. Die Lösung liegt im Inbound Marketing! In diesem Beitrag lesen Sie unter anderem, warum Inbound Marketing heute so wichtig ist und wie Sie eine entsprechende Strategie in Ihrem Unternehmen etablieren.

      Was ist Inbound Marketing (vs. Outbound Marketing)? 

      Das Web wurde im Verlauf der 2000er Jahre nach und nach zum relevantesten Marketing-Kanal überhaupt. Seitdem haben sich das Netz, die User und demzufolge das Online Marketing stark weiterentwickelt. Dennoch wird marketing-spezifisch auch heute noch sehr oft in der Tradition klassischer Kanäle, wie Print, Radio und TV, gedacht. So gibt es im Internet nach wie vor ein starkes Banneraufkommen, Pop-up-Fenster/-Videos und ähnliche Outbound-Marketing-Features. Diese laufen jedoch – unter anderem aufgrund ihrer immensen Zunahme mit dem Boom des Online Marketings in den 2000er Jahren – zusehends ins Leere. Netznutzer haben praktisch einen Schutzschild gegen platte sie aktiv ansprechende Werbemassnahmen aufgebaut – schnell werden sie weggeklickt, ignoriert oder gar präventiv mittels Adblocker ausgeschlossen. Festzuhalten bleibt dabei jedoch, dass Outbound Marketing unter den richtigen Voraussetzungen auch heute noch sehr nützlich sein kann. Zentrale Stichworte sind hier «Storytelling» und «maximal zielgruppenspezifische Kommunikation».

      Webgänger sind heute sehr viel selbstbestimmter online unterwegs als noch vor zehn oder 20 Jahren. Die Zeiten, in denen sie einfaches Futter für überzeugend blinkende oder ähnlich animierte Frontalwerbung waren, sind längst passé. Heute möchten sie tatsächlich vornehmlich Informationen erhalten und bei ihrer Recherche möglichst wenig gestört werden. Inhalte mit echtem Mehrwert stehen hier hoch im Kurs – übrigens auch bei Google und Co. An die veränderten Verhaltensweisen der User und nicht zuletzt der Suchmaschinen müssen sich Marketer anpassen.

      Kernziel des modernen Inbound Marketings ist es, genau diese Bedürfnisse und Voraussetzungen proaktiv zu berücksichtigen. User werden hier erst einmal nicht mehr direkt mit Produkt- bzw. Dienstleistungsvorzügen, Kaufaufforderungen etc. bedrängt, sondern (bestenfalls) in jeder Phase ihrer Customer Journey bzw. der nachfolgend noch genauer beschriebenen Inbound-Methodik mit jeweils relevanten, maximal hilfreichen Inhalten versorgt, die letztendlich zur Kaufentscheidung führen sollen. Nur so erreichen Sie Ihre Zielgruppe(n) effizient und schaffen Vertrauen, welches sich langfristig überaus positiv auf Ihr Geschäft auswirken kann.

      Wie funktioniert Inbound Marketing generell?

      Die sogenannte Inbound-Methodik ist Basis des praktischen Inbound Marketings. Sie umfasst vier Phasen – werden alle mit maximalem Erfolg durchlaufen, haben Sie nicht nur einen Kunden gewonnen, sondern auch einen Fürsprecher Ihres Unternehmens erhalten. Jede Phase bedient sich für sie typischer Marketing-Kanäle. Diese sind selbstverständlich nicht in jedem Unternehmenskontext gleich – hier muss von Fall zu Fall entschieden werden. Im Folgenden sehen Sie eine (natürlich nicht umfassende) Grundaufstellung der Phasen und möglicher Kanäle.

      • Anziehen (Sie machen potenzielle Interessenten zu Besuchern) – durch spezifische Content-Strategien, Blogs, Social Media, SEO
      • Konvertieren (Sie machen Besucher zu Leads) – durch Webformulare, E-Mails, Chats, Meetings, Content
      • Abschliessen (Sie machen Leads zu Kunden) – durch Lead Nurturing, E-Mail Marketing, Social Media Marketing, Automatisierung, Content
      • Begeistern (Sie machen Kunden zu Fürsprechern) – durch Support, E-Mail Marketing, Social Media Marketing, Automatisierung, Content

      Wie sie an den Bullet Points deutlich sehen, spielt in sämtlichen Phasen des Inbound Marketings Content oder besser gesagt Content Marketing eine wichtige Rolle. Mehrwerthaltige Inhalte, die Ihre (potenziellen) Kunden mit genau den Informationen versorgen, welche sie in der jeweiligen Phase benötigen, sind ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.

      Wie Inbound Marketing im eigenen Unternehmen erfolgreich umgesetzt werden kann?

      Eine systematische Vorgehensweise ist bei der Etablierung einer Inbound-Marketing-Strategie unerlässlich. Hier kann es aufgrund unterschiedlicher Branchen sowie Unternehmensausrichtungen etc. natürlich keinen allgemeingültigen Ansatz geben. Einige Faktoren sind jedoch in jedem Fall zu berücksichtigen. Diese lesen sie nachfolgend.

      Identifizieren Sie Ihre Buyer Personas.

      Dem Faktor Content kommt eine ganz besondere Bedeutung im modernen Inbound Marketing zu. Um aber überhaupt effizient relevanten Content ausspielen zu können, müssen Sie zunächst definieren, für wen dieser bestimmt sein soll. Die Zielgruppenanalyse ist dabei durchaus eine Option, die Berücksichtigung von Buyer Personas wird Ihnen jedoch einen deutlich grösseren Nutzen verschaffen. Der Personas-Ansatz berücksichtigt nämlich weitaus differenziertere Informationen. Sie stellen hier wahrscheinliche Nutzerprofile auf, die unter anderem spezifische Daten zu potenziellen Herausforderungen und Bedürfnissen beinhalten, welche die fiktiven Personen im Web – und genauer anhand Ihrer Inhalte – zu lösen versuchen. 

      Legen Sie konkrete Ziele fest.

      Ohne konkrete Ziele können Marketing-Massnahmen niemals effizient durchgeführt werden. Zur Festlegung Ihrer Absichten nutzen Sie am besten die sogenannte SMART-Methode.

      • Spezifisch: Was erwarten Sie, wer ist beteiligt, wie soll das Ziel erreicht werden, welche Einschränkungen sind gegeben? 
      • Messbar: Wie können Sie den Fortschritt messen? 
      • Akzeptiert und erreichbar: Trägt jedes Mitglied des jeweils verantwortlichen Teams entsprechende Entscheidungen mit – ist die Zielsetzung realistisch, können die Erwartungen erfüllt werden? 
      • Relevant: Ist das Ziel wirklich relevant für den Unternehmenserfolg? 
      • Termingerecht: Bis wann muss das Ziel erreicht werden – ist die Einhaltung der Deadline überhaupt möglich? 

      Schaffen Sie mehrwerthaltigen Content für Ihre Personas.

      Im Inbound Marketing steht der (potenzielle) Kunde immer im Mittelpunkt. Dementsprechend sollten Sie bei der Wahl der Themen für Ihren Content vorgehen. Das eigene Produkt rückt hier tatsächlich in den Hintergrund. Anstatt dessen Vorzüge direkt zu proklamieren, müssen Sie genau auf die zuvor identifizierten Herausforderungen oder Bedürfnisse Ihrer Personas eingehen – informieren Sie jene und geben Sie optimalen Support in jeder Phase der Buyers Journey. Dann wird praktisch automatisch auch den Vorteilen Ihrer Produkte oder Dienstleistungen Aufmerksamkeit zuteil.

      Passen Sie Ihren Content genau an die Buyers Journey an.

      Die Berücksichtigung der Buyers Journey ist elementare Bedingung für erfolgreiches Content Marketing. Inhalte müssen Nutzer (bestenfalls) an dem Punkt des Verkaufsprozesses mit passenden Informationen abholen, an dem sie sich gerade befinden. Dabei sind grundsätzlich drei Stadien zu unterscheiden, die immer ihre spezifischen Inhalte voraussetzen.

      • Bewusstsein: Der (potenzielle) Kunde erkennt das Vorhandensein eines Problems oder Bedürfnisses. 
      • Überlegung: Das Problem bzw. das Bedürfnis wurde definiert, was zur Suche nach einer konkreten Lösung bzw. Erfüllung führt. 
      • Entscheidung: Der Interessent trifft seine Entscheidung und wählt im Optimalfall Ihre Lösung. 

      Bestimmen Sie eine Strategie zur Umsetzung.

      Willkürlich Content für Ihre Buyer Personas und die verschiedenen Stadien der Buyers Journey auszuspielen, ist absolut ineffizient. Legen Sie sich daher eine spezifische Strategie zurecht, in der Sie unter anderem festhalten, welche Art Content sowie welche Kanäle verwendet werden sollen, in welcher Reihenfolge die Inhalte zu veröffentlichen sind und wer sich um was wann kümmert. Erstellen Sie einen Redaktionsplan als Basis für die letztendliche Umsetzung.

      Setzen Sie auf Multi Channel Marketing.

      Das Ausspielen von Inhalten über verschiedene Kanäle hinweg ist eine mitunter sehr wichtige Prämisse dafür, potenzielle Kunden überhaupt auf Produkte oder Dienstleistungen aufmerksam machen zu können. Das heisst, Sie richten zum Beispiel Social-Media-Kanäle, E-Mail Marketing und einen Blog strategisch aus, um Ihre Personas bestmöglich zu erreichen. Infolge regelmässiger Content-Neuerscheinungen in Ihren Owned-Media-Kanälen, wie beispielsweise Ihrem Blog, können Earned-Media-Kanäle, also – vereinfacht ausgedrückt – geteilte Inhalte entstehen, womit Sie sich langfristig ein grosses Netzwerk bzw. eine immense organische Reichweite aufbauen. Damit wird ebenfalls die Sichtbarkeit in den so wichtigen Suchmaschinen begünstigt – und zwar auf verschiedenen Ebenen.

      Wählen Sie Ihre Marketing-Kanäle passend zu Content-Typen und Buyer Personas aus.

      Die Website ist in der Regel die Basis aller Online-Marketing-Massnahmen. Diese sollte natürlich präzise auf Ihre Personas und die für jene wichtigsten Content-Typen abgestimmt sein. Es gilt jedoch auch bei möglicherweise weiteren zielführenden Kanälen genau hinzusehen. Fragen Sie sich: Wo halten sich meine Personas im Web bevorzugt auf – Stichwort Social Media – und welche Art Inhalte konsumieren sie dort am liebsten?

      Schalten Sie Landing Pages.

      Maximal effektives Inbound Marketing bedient sich (zumindest B2B) im Grunde immer Landing Pages, um Inhalte und letztendlich Produkte bzw. Dienstleistungen möglichst zielgenau an Personas zu bringen. Hier werden Interessenten zu Leads konvertiert. Solche Landing Pages sprechen wiederum konkrete Probleme und Bedürfnisse an, die potenzielle Kunden zu einem bestimmten Punkt der Customer Journey wahrscheinlich haben. Es werden dort in der Regel Informationen zu einem entsprechenden Sachverhalt in Form von E-Books, Whitepapers, Webinaren etc. gegen Daten angeboten.

      Dabei darf den Besucher möglichst nichts vom Ziel der jeweiligen Landing Page ablenken. Sie hat im Regelfall kein Menü bzw. keine internen Verlinkungen zu weiteren Inhalten und immer einen Call-To-Action. Wenn Sie schliesslich die Kontaktinformationen eines Interessenten erhalten haben, wird jener zum Lead, den sie daraufhin mittels Lead Nurturing und anderen damit verbundenen Massnahmen strategisch auf den Abschluss vorbereiten.

      Legen Sie KPIs fest, erheben Sie Daten, werten Sie diese aus und nehmen Sie Optimierungen vor.

      Von Likes über Klicks bis hin zu regionsspezifischen Zugriffen gibt es immens viele KPIs, die generell auf das Controlling des Inbound Marketings anwendbar sind. Mithilfe jener können Sie Ihre Anstrengungen sehr genau analysieren. Zunächst müssen Sie jedoch festlegen, welche KPIs für Ihre Zwecke besonders relevant sind. Einfach alle anzunehmen, wäre wieder einmal überaus ineffizient. Wichtige Anhaltspunkte geben Ihre zuvor definierten Ziele für das Inbound Marketing.

      Werten Sie Ihre Kennzahlen regelmässig aus und optimieren Sie Ihre Inbound-Marketing-Aktivitäten anhand der Ergebnisse fortwährend. Nur so können Sie langfristig Erfolge erzielen.