Gibt es grünes Licht für ROSAROT?

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    Goldige Zeiten mit ROSAROT?

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    Wir drücken all unsere Pfoten, dass genau du es bist, dem wir den Goldbarren ins Nest legen dürfen. In der Zwischenzeit darfst du natürlich immer wieder gerne auf rosarot.ch zurückhoppeln und unsere neue Website beschnüffeln. Viel Spass und bis bald!

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      Was ist die Corporate Identity eines Unternehmens? Viele vermuten dahinter Briefpapier, Firmenfarben und ein Logo mit Wiedererkennungswert. All diese Dinge gehören zweifelsohne zum einheitlichen Erscheinungsbild eines Unternehmens. Allerdings besteht die Corporate Identity aus weit mehr Faktoren. In ihrer Summe geben sie einer Marke oder einem Brand ein Gesicht und eine Ausstrahlung, die mit Emotionen und Werten verbunden ist. Die Kunden lernen die Marke mit Hilfe der Corporate Identity kennen und vertrauen ihr. Sie identifizieren sich mit den verwobenen Werten und Gefühlen und bleiben dem Brand treu. Folgende Faktoren brauchen Sie für Ihre Corporate Identity:

      Corporate Design.

      Der bekannteste Part der Corporate Identity ist das Corporate Design. Es sorgt dafür, dass das Unternehmen optisch wiedererkannt wird, etwa durch die Firmenfarben, einen bestimmten Schriftfont oder ein Logo. Diese Merkmale tauchen in möglichst vielen Zusammenhängen auf, zum Beispiel auf Schriftstücken, Produkten, Firmenfahrzeugen, Gebäuden oder auf der Webseite.

      Das Corporate Design kann auch auf weitere Sinneseindrücke ausgerollt werden. Es korrespondiert dann mit Tönen oder sogar mit Gerüchen, die zum Merkmal der Marke werden. Fachbegriffe dafür sind Corporate Sound und Corporate Scent. Das Audio-Branding findet beispielsweise in der Radiowerbung Anwendung, das Duftmarketing in Ladengeschäften, in denen bestimmte Raumduftkompositionen versprüht werden.

      Der Hintergrund ist immer der gleiche. Kunden lernen durch die Wiederholungen, wie die Marke aussieht, klingt oder riecht. Ist ein Konsument von dem Produkt oder der Firma überzeugt, bedarf es nicht mehr vieler Worte. Er geht gezielt auf die bekannten Merkmale zu und kauft auch neue Produkte bzw. gibt weitere Dienstleistungen in Auftrag. Das Corporate Design ist also ein Signal für die Kunden. Hier gibt es das, was sie als gut befunden haben. Eine weitere Suche im Dschungel der Angebote auf dem Markt ist nicht mehr notwendig.

      Corporate Language.

      Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Corporate Identity ist die Sprachebene, auf der ein Unternehmen kommuniziert. Das fängt bei der einfachen Frage an, ob die Firma ihre Kunden siezt oder duzt. Gleiches gilt für die Kommunikation mit den Geschäftspartnern. In welcher Tonalität findet der Austausch statt? Gibt man sich seriös und distanziert, oder jung und vertraulich, frech oder angepasst, traditionell oder weltoffen?

      Diese Ansätze wirken sich unmittelbar auf die Wortwahl aus, zum Beispiel auf die Signatur in E-Mails, in der man entweder «Sonnige Grüsse aus dem Hauptquartier» schickt, oder sich «Mit freundlichen Grüssen» verabschiedet. Auch der Jobtitel wird der Corporate Language angepasst. Man ist entweder Vice President oder Ressortleiter, CEO oder Geschäftsführer, Key Account Manager oder Kundenberater. Ein Unternehmen mit junger Zielgruppe wird ausserdem ein Wording verwenden, das der jungen Sprache näher ist, während ein Produkt für Senioren nicht mit Ausdrücken der Jugendsprache verwirren sollte.

      Doch die Corporate Language umfasst noch weitere Aspekte. Wie werden die Materialien und Produkte genannt? Es gibt in jedem Land verschiedene Sprachregionen, was sich zum Beispiel auf die Bezeichnung von Lebensmitteln auswirkt. Andere Teile haben vielleicht gar keine richtigen Namen und müssen einen erhalten, um die Abläufe innerhalb der Produktion zu vereinfachen.

      «Gib mir mal die kleinen Schrauben» ist zum Beispiel nicht aussagekräftig genug, um Fehler zu vermeiden. Also erhalten die «kleinen Schrauben» firmenintern einen Namen, der in die Corporate Language aufgenommen wird. So entsteht eine Art Firmenwörterbuch.

      Auch bei der Kommunikation nach aussen muss die Corporate Language genau definiert werden. Benutzt man Fachchinesisch, weil die Adressaten diese Begriffe kennen, oder bricht man das Knowhow auf ein allgemeinverständliches Niveau herunter? Nutzt man Denglisch oder Fremdwörter, eine gehobene Sprache oder eine möglichst einfache?

      Wie beim Corporate Design gilt auch bei der Corporate Language: Die ganze Firma muss einheitlich handeln, um ein wiedererkennbares Gesamtbild herzustellen. Dafür gibt es in grossen Unternehmen einen Sprachleitfaden, an den sich alle Mitarbeiter halten. Internationale Unternehmen agieren sogar mit Language Style Guides für verschiedene Regionen oder Länder.

      Corporate Behaviour.

      Nach dem Aussehen und der Sprache muss sich das Unternehmen um ein einheitliches Benehmen kümmern. Zur Corporate Behaviour gehört beispielsweise die Frage, wie persönlich der Umgang der Kollegen miteinander sein darf. Gibt es flache Hierarchien und ein Mitspracherecht der Belegschaft? Wie verhält man sich bei Problemen im Team und welche Verhaltensweisen werden auf keinen Fall geduldet?

      Auch nach aussen soll das Verhalten einen Rahmen bekommen. Gibt man sich finanzorientiert oder besonders sozial? Bewegt man sich in exklusiven Kreisen, oder sind Veranstaltungen und Kanäle für jedermann offen? An welchen Werten orientiert man sich? So wird beispielsweise festgelegt, welche Regeln im Unternehmen für die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern gelten. Viele Unternehmen lehnen inzwischen eine Kooperation mit Firmen ab, die sich nicht um Nachhaltigkeit oder soziale Gerechtigkeit kümmern.

      Nach innen gibt es in der Regel den «Code of Conduct» , also einen Verhaltenskodex, der die Corporate Behaviour beschreibt. Mitarbeiter und Geschäftspartner müssen diesen Kodex unterschreiben, bevor die Zusammenarbeit starten kann.

      Corporate Communication.

      Man könnte meinen, dass die Corporate Language und die Corporate Communication den gleichen Inhalt haben. Das ist aber nicht so. Sie sind zwar verwandt, aber die Corporate Communication beschreibt keine konkreten Produkte oder Ansprachen, sondern die Art und Weise, wie das Unternehmen mit seinen Mitarbeitern, den Geschäftspartner und der Öffentlichkeit in Kontakt tritt.

      Intern gibt es zum Beispiel tägliche Meetings, Mitarbeitergespräche, Protokolle, Checklisten, schriftliche Arbeitsanweisungen oder tägliche Berichte. Nach aussen geht man mit einheitlichen Stellenanzeigen auf Mitarbeitersuche, oder informiert die Kunden regelmässig über einen Katalog, über Social Media Kanäle oder Newsletter. Geschäftspartner können sich darauf verlassen, dass das Unternehmen auf den Fachmessen vertreten ist, jährlich zu Präsentationen einlädt, oder sogar Vertreter schickt, die neue Produkte vorführen.

      Persönlich, schriftlich, telefonisch, über Internet oder per Fax? Wie findet die Kommunikation statt und welche Regeln wurden dafür in der Firma aufgestellt. Wie lange müssen Kunden bei einer Beschwerde maximal auf eine Antwort warten?

      Der Corporate Communication Guide gibt vor allem in grossen Unternehmen einen Überblick über die Abläufe beim Kontakt mit Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und der Presse.

      Corporate Philosophy.

      «Unsere Philosophie» – das liest man auf fast allen Firmen-Webseiten. Darunter ist oft die Firmengeschichte aufgeführt, denn diese ist in vielen Fällen unmittelbar mit der Corporate Philosophy verwoben. Welche Rolle hat der Firmengründer für sein Unternehmen vorgesehen? Was waren die Werte, die den Motor angetrieben haben? Welche Vision steckt hinter den Angeboten?

      Möchte ein Unternehmen exklusive Produkte für jedermann zugänglich machen, ein ressourcenintensives Herstellungsverfahren durch ein nachhaltiges ersetzen, das grösste Netzwerk in einem bestimmten Bereich aufbauen? Was ist die Vision für die Zukunft?

      Eine Corporate Philosophy kann ein bestimmter Grundsatz sein, auf dem das Unternehmen steht, es kann sich um eine Mission handeln, oder um «das grosse Ziel» einer Zukunftsvision. In jedem Fall ist sie das Leitbild, das Orientierung bietet.

      Corporate Culture.

      Zuletzt ist es die Corporate Culture, die die Corporate Identity vervollständigt. Sie kann nicht unbedingt geplant werden. Es handelt sich vielmehr um eine gewachsene Kultur, die aus der Firmengeschichte entsteht. Sie umfasst das Verhalten der Firma und der Geschäftsführung in bestimmten Situationen, etwa bei Krisen, aber auch in guten Jahren.

      Da gibt es beispielsweise den Chef, der seinen Mitarbeitern eine Vier-Tage-Woche gönnt, weil die Jahresziele übertroffen wurden. Ein anderer Geschäftsführer orientiert sich eng an den Möglichkeiten moderner Technologien, wenn es um die Nachhaltigkeit seiner Produkte geht. Ein anderes Unternehmen richtet seine Angebote komplett neu aus und überdenkt seine bisherigen Entscheidungen. Dies geschieht zum Beispiel oft bei einem Generationswechsel in der Führungsspitze.

      Im Laufe der Jahre entsteht so eine Firmenkultur, mit der Ziele auf eine bestimmte Art umgesetzt und Ideen auf spezielle Weise verwirklicht werden. Für Aussenstehende ist das Unternehmen auf Basis dieser Vergangenheit bzw. der Corporate Culture besser einzuschätzen.

      Fazit.

      Das Gesamtbild eines Unternehmens oder einer Organisation besteht nicht nur aus dem Logo und den Firmenfarben. Die Corporate Identity muss ganzheitlich geplant und vermittelt werden, damit ein Unternehmen einen Wiedererkennungswert hat. Der hilft Mitarbeitern, der Presse, den Kunden und den Geschäftspartnern dabei, das Unternehmen und die Produkte einzuschätzen. Man vertraut schliesslich eher dem, was man kennt. Ein langfristiger Einsatz für die Corporate Identity lohnt sich also für jede Marke und jede Firma.