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      Die Corporate Architecture, oder zu Deutsch «Unternehmensarchitektur», ist als Bestandteil der Corporate Identity und letztendlich auch des Marketings für viele Firmen kaum greifbar. Online Marketing, Corporate Design, Customer Experience – diese Begriffe bzw. damit zusammenhängende Vorgänge gehören mittlerweile für die meisten Entscheider (im Marketing) zum Tagesgeschäft. Die Unternehmensarchitektur – zum Beispiel bei einer räumlichen Neugestaltung des Business – aktiv in entsprechende Prozesse der Kundengewinnung und –bindung einzubeziehen oder als Teil dieser zu sehen, wird jedoch oftmals als unnötig erachtet oder aufgrund mangelnder Kenntnisse gar nicht berücksichtigt.

      Dabei liegen in einem solchen Vorgehen nicht nur generell sehr grosse Potenziale – unter anderem hinsichtlich der Markenstärkung – sondern zudem immense Alleinstellungschancen. Da die Vorzüge einer strategisch ausgerichteten Unternehmensarchitektur nach wie vor von vielen Betrieben nicht angenommen werden, haben einzelne Wettbewerber die Chance, sich diesbezüglich besonders gut zu positionieren. Was Corporate Architecture kann und worauf Sie bei der Umsetzung insbesondere achten müssen, lesen Sie in diesem Beitrag.

      So kann Corporate Architecture wirken.

      Die Wirkungsweisen der Unternehmensarchitektur bzw. die Möglichkeiten bei deren Umsetzung sind natürlich von Unternehmen zu Unternehmen und Branche zu Branche unterschiedlich. Am nachfolgenden (typischen) Beispiel ist die Wirkung und damit die Relevanz der Architektur sehr gut zu erkennen:

      An einer Kreuzung, an der Sie jeden Tag vorbeifahren, entsteht ein Neubau. Sie wissen nicht, was da gebaut wird und haben auch keine Möglichkeit, anzuhalten und das Schild der Bauherren zu lesen. Trotzdem sind Sie sich ziemlich sicher: Hier wächst ein neues Autohaus aus dem Boden. Warum Sie das erahnen und damit am Ende sogar richtigliegen, können Sie nicht genau erklären. Das sagt Ihnen einfach Ihr Gefühl.

      Diese Empfindung, das Gespür, welches Sie in diesem Augenblick haben, entsteht zu grossen Teilen durch die bei der Planung des Baus wahrscheinlich angenommenen Ansätze der Corporate Architecture. Die Designer/Architekten der hier vorliegenden Unternehmensbauart, haben dafür gesorgt, dass Sie allein bei einer schnellen äusseren Ansicht des Gebäudes Bezüge zu einer Branche und vielleicht sogar zu einer Marke herstellen können. Firmengebäude und Produkt passen zusammen, womit das Markenbild und der Wiedererkennungswert potenziell immens gestärkt werden.

      Die strategische Unternehmensarchitektur hat eine lange Tradition.

      Die Idee entstand im Zeitalter der Industrialisierung. Die grossen Unternehmensväter und Dynastie-Gründer wollten mit ihren Betrieben ein weithin sichtbares Signal nach aussen vermitteln: «Schaut hier, das sind wir!», lautete die Botschaft. Als Pionier galt die italienische Firma Olivetti, die mit ihren Schreibmaschinen weltberühmt wurde. Der Unternehmer Camillo Olivetti liess bereits 1938 in der italienischen Stadt Ivrea ein Gebäude erbauen, das – genau wie seine Schreibmaschinen – vollkommen der neuen Sachlichkeit entsprach. Olivetti-Maschinen waren schlicht und vernünftig, genau wie der Hauptsitz der Firma. Sein Verzicht auf historische architektonische Formen war ganz bewusst, da seine Kunden Vertrauen in die neuen Technologien bekommen sollten. Parallel dazu engagierte er sich in der sozialen Arbeit für seine Mitarbeiter – ähnlich wie es auch bei Krupp oder AEG ablief. Die Arbeiter-Wohnsiedlungen dieser grossen Unternehmen sollten hübsch und menschenfreundlich sein sowie eine wohlige Atmosphäre schaffen – trotz der praktisch vollkommenen Umschliessung industrieller Technik und der nicht selten harten tagtäglichen Fabrikarbeit.

      Diese Signalwirkung wurde später vor allem bei Unternehmen eingesetzt, die mehrere Filialen besassen. Überall auf der Welt sollte der Kunde das Unternehmen schon von weitem an der Fassade erkennen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat sich diese Einstellung geändert. Corporate Architecture unterstreicht inzwischen auch den besonderen Charakter oder den Individualismus eines Betriebs. Ein in Szene gesetztes Gebäude wirkt wie ein Aushängeschild des Unternehmens bzw. der Organisation, die es beheimatet und ist damit (bis heute) einer der zentralen Faktoren der Firmenphilosophie und schliesslich der Corporate Identity.

      Die Signalwirkung wird oft unterschätzt.

      Eine Verbindung zwischen einer Marke und der Architektur oder dem Interior Design hat eine weitaus grössere Wirkung, als oftmals gedacht. Die entsprechende Signalwirkung wird immer noch häufig stark unterschätzt. Stellen Sie sich vor, Sie besuchen zum ersten Mal eine Anwaltskanzlei. Auf dem Boden liegen schwere Teppiche, an den Wänden stehen deckenhohe Eichenregale, gefüllt mit alten Büchern. Die Schreibtische sind wuchtig, die Stühle teuer und riesig. Sie werden sofort das Gefühl haben, in einer alteingesessenen Kanzlei zu sein. Vielleicht sehen die Räumlichkeiten aber auch ganz anders aus. Die Wände sind peppig bunt, es gibt Glaswände, die den freien Blick in die Besprechungsräume ermöglichen. Die Möbel stammen von italienischen Designern, Bücher sieht man kaum. Nun denken Sie wahrscheinlich, in einer jungen und «angesagten» Kanzlei zu Gast zu sein. Aber vielleicht liegen Sie auch vollkommen falsch mit Ihren Annahmen. Eventuell gehört die ehrwürdige Kanzlei einem jungen Anwalt, der alle Möbel vom zuvor dort ansässigen Anwaltsbüro übernommen hat. Und vielleicht gehört die Glaswand-Kanzlei einem alten und höchst erfahrenen Anwalt, der erst vor kurzem alles neu eingerichtet hat. Sie haben sich also geirrt! Und das alles «nur» wegen der Einrichtung. So intensiv kann das Interieur unsere Wahrnehmung und auch unsere Einstellung zu einem Betrieb beeinflussen.

      Und entsprechende Eindrücke lassen sich natürlich leicht auch auf die generelle Architektur eines Betriebes übertragen. Es gibt hier faktisch kein eindeutiges Falsch und kein zweifelsfreies Richtig. Wichtig ist nur, dass die Signalwirkung die geschäftliche Intention des Unternehmens korrekt herausstellt und die jeweilige Zielgruppe optimal trifft.

      Vertrauensbildung dank Unternehmensarchitektur.

      Wie der Besuch in den imaginieren Rechtsanwaltskanzleien (hoffentlich) verdeutlicht hat, ist das äussere Erscheinungsbild eines Unternehmens bzw. die optimale Ausrichtung dessen ausgesprochen wichtig. Tatsächlich kann die Unternehmensarchitektur stark zur Vertrauensbildung zwischen Unternehmen und (potenziellen) Kunden beitragen. Denn der erste Eindruck zählt! Und dieser erste Eindruck sollte auf jeden Fall positiv ausfallen.

      Wichtig dafür ist, ein harmonisches Zusammenspiel von Marke und Architektur zu schaffen. Im besten Fall entsteht eine Einheit aus Architektur, Innenarchitektur und Brand. Um genau das zu erreichen, müssen Gebäude – entgegen häufiger Annahmen – nicht einmal zwangsläufig neu errichtet werden. In vielen Fällen kann bereits eine Auffrischung der vorhandenen Substanz enorm profitabel sein.

      Schaffen Sie es, Ihr Firmengebäude oder vielleicht mehrere Standorte Ihrer Handelskette so zu gestalten, dass diese Ihre Brand maximal widerspiegeln und dabei – wie auch Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen sowie Ihre gesamte Unternehmensausrichtung – (konstant) hochwertig und einzigartig erscheinen, wird die Architektur zu einem weiteren signifikanten Qualitätsmerkmal. Sie kann den Vertrauensfaktor somit erheblich anheben und damit schliesslich auch langfristige Geschäftsbeziehungen und den Erhalt von kundenseitigen Fürsprechern begünstigen.

      Was es an der Basis zu bedenken gilt?

      Kunden oder Interessenten sollen sich in einem Betrieb bzw. um ein Unternehmen herum grundsätzlich erst einmal wohlfühlen. Um das zu erreichen, müssen Sie sich als Unternehmer ernsthaft mit der Frage auseinandersetzen, wie Ihre (potenziellen) Kunden ticken und was Sie jenen vermitteln möchten. Sicherlich wollen Sie aufzeigen, dass Sie stolz auf Ihre Firma und Ihre Leistungen sind und dass diese Sichtweise auch von Ihren Mitarbeitern getragen wird. Besonders wichtig ist jedoch, dass der Unternehmensgeist, die Corporate Identity, und das Kundenerlebnis eine positiv auf (potenzielle) Kunden wirkende Einheit bilden. Wenn sich dies in allen geschäftlichen Bereichen bestätigt, also ebenso in der Unternehmensarchitektur, ist der Erfolg zumeist nicht weit.

      Die Signaletik – ein auf verschiedenen Ebenen sehr wichtiger Teil der Unternehmensarchitektur.

      Die korrekte Annahme der Signaletik ist vor allem in grösseren Gebäudekomplexen sehr wichtig. Die zentrale Frage lautet hier oft: Wie findet der (potenzielle) Kunde den richtigen Weg? Die Ansätze der Signaletik kommen vor allem in Sicherheitsangelegenheiten zum Tragen und dort speziell bei der Aufstellung von Orientierungshilfen für Fluchtwege. Mithilfe einer entsprechenden architektonischen Ausrichtung können aber auch anderweitig wichtige Wege innerhalb weitläufiger Geschäftsräume und grosser Bürogebäude gekennzeichnet werden, womit sicherstellbar ist, dass sich kein (potenzieller) Kunde verläuft und am Ende vielleicht frustriert das Gebäude verlässt.

      Derartige Leitsysteme werden individuell anhand der vorhandenen Problemstellungen und aktuellen Wünsche umgesetzt. Unabdingbar sind dabei – vor allem bei bestehenden Gebäuden – Analysen und Untersuchungen, die genau zeigen, in welche Richtung die Gäste des Hauses normalerweise als erstes blicken, welchen Aufzug sie bevorzugen und aus welcher Richtung sie überhaupt auf den Betrieb zugehen.

      Wer für sein Startup eine mittelgrosse Bürofläche im 17. Stock eines riesigen Bürogebäudes am Rand einer Grossstadt mietet, wird sich auf jeden Fall die Frage stellen müssen: Wie finden mich meine Kunden überhaupt? Reicht ein Schild am Aufzug oder muss ich mir noch etwas anderes einfallen lassen? Nun können Sie dieses Büro selbstverständlich nicht ins Erdgeschoss verlegen und ihm eine individuelle Fassade verpassen. Die Ansätze der strategischen Unternehmensarchitektur bieten aber auch hier spezifische Möglichkeiten.

      Das Corporate Interior Design ist ein tatsächlich sehr häufig vernachlässigter und faktisch unterschätzter Teil der Corporate Identity. Ein Unternehmen bzw. eine Marke definiert sich eben nicht nur über Leistungen, Farben, Schriften, eine entsprechende Betriebskultur mit festen Werten und weitere mehr oder weniger offensichtliche Aspekte des Geschäftsalltags. Auch oft unbewusst wahrgenommene Elemente, wie in diesem Kontext die Einrichtung, können den so wichtigen Wiedererkennungswert und die gesamte Customer Experience stark beeinflussen. Denken Sie nur an bekannte Ketten der Hotellerie, beispielsweise das Holiday Inn, grosse Franchises der Gastronomie, wie McDonalds, Burger King etc., oder an Weltkonzerne im Retail à la Apple oder Amazon. Sicherlich haben Sie zu mindestens einem dieser Beispiele ein konkretes Bild der typischen Inneneinrichtung parat. Das Interior Design ist für diese sowie viele weitere Brands einzigartig und immer unverwechselbar. Welche Voraussetzungen Sie für erfolgreiches Corporate Interior Designs schaffen müssen, lesen Sie in diesem Beitrag.

      Was kommt zuerst – die Einrichtung oder die Identität?

      Diese Frage ist schwer zu beantworten, dabei jedoch sehr wichtig. Denn die Antwort bestimmt in der Regel das Vorgehen beim Findungsprozess im Interior Design für Unternehmen. Oft hängt sie von der jeweiligen Ausgangslage ab. Sind Sie mit Ihrem Betrieb bereits lange im Geschäft und bei einer Vielzahl Kunden etabliert, hat Ihre Identität womöglich grösseren Einfluss auf Ihr Interior Design als bei einem Startup. In letzterem Kontext hängt die Einrichtung mehr von der diesbezüglich generellen Erwartungshaltung (potenzieller) Käufer und allgemeinen Branchengegebenheiten ab. Zentrale Fragen, die es ganz zu Beginn der Eruierung eines Interior Designs zu beantworten gilt, sind folgende.

      • Wollen Sie mit Ihrer Einrichtung und dem Corporate Interior Design Ihr Brand Building stützen?
      • Möchten Sie sich über diesen Weg eine einzigartige Identität mit hohem Wiedererkennungswert aufbauen?
      • Oder ist die Frage nach der Corporate Identity bereits geklärt und Sie wollen nun das Interieur der Identität Ihres Unternehmens anpassen?
      • Ist Ihr Unternehmen bereits ein Begriff mit einer eingehenden Corporate Identity und möchten Sie, dass die Räumlichkeiten dieser Botschaft entsprechen?

      5 Tipps für erfolgreiches Corporate Interior Design.

      Interior Design für Unternehmen ist ein überaus breites Feld. Wie am besten vorgegangen wird, hängt von zahlreichen Faktoren ab, welche die Geschäftsausrichtung, die Branche, das Marketing und andere zentrale betriebliche Voraussetzungen betreffen. Dementsprechend können wir Ihnen an dieser Stelle natürlich keine umfassende Strategie bieten, wohl aber einige besonders wichtige Aspekte eines zuträglichen Corporate Interior Designs aufzeigen.

      1. Finden Sie Ihre Corporate Identity.

      Ihre Corporate Identity prägt den Eindruck, den die Umwelt von Ihrem Unternehmen hat oder bekommt. Dieser Eindruck ist unter anderem deshalb so wichtig, da er entscheidet, ob Sie genau die Kunden oder Geschäftspartner erreichen, mit denen Sie wirklich in Kontakt kommen wollen.

      Heute stehen am Anfang eines Neu-Unternehmens zumeist das Design einer Website und die Schaffung passender Auftritte in sozialen Medien bzw. entsprechende Marketing-Massnahmen. Bevor Sie hier ganz unbedarft erzählen, wie toll ihr Business ist und was Sie Ihren Kunden damit bieten können, sollten Sie sich überlegen, wie Sie auf Ihre Adressaten, Ihre Zielgruppe, wirken wollen: elegant oder lässig, modern oder traditionell, bunt oder monochrom, kulturell oder sportlich? Alles ist möglich.

      In der Gastronomie will der Restaurantchef vielleicht zeigen, dass jeder willkommen ist und selbst für Babys beste Bedingungen herrschen. Ein anderer Gastronom möchte vielleicht genau das Gegenteil signalisieren. Jener hofft darauf, dass ihm Michelin demnächst mindestens zwei Sterne gibt. Deshalb sollen die Gäste vollkommen in Ruhe geniessen können und spüren, dass hier wahre Künstler in der Küche stehen, ohne von Kinderlärm gestört zu werden. Der Aufbau der Website sowie die Präsenzen in den sozialen Netzwerken und der ausgespielte Content müssen sich unter anderem an der Corporate Identity orientieren und werden in beiden Fällen vollkommen unterschiedlich ausfallen.

      Genauso verhält es sich mit Startups, die vielleicht ein neues Produkt verkaufen wollen. Überlegen Sie genau, mit welchen Styles und Farben, Fonts und Fotos Sie sich online präsentieren. Es wäre vollkommen falsch, an dieser Stelle zu sparen. Greifen Sie auf fachmännische Beratung zurück und schaffen Sie so eine Basis, auf der Sie aufbauen und mit der Sie – bestenfalls – viele Jahre optimal wirtschaften können.

      Was aber haben entsprechende Aspekte der Corporate Identity im Web Marketing nun mit Interior Design zu tun? Das ist relativ einfach: So lassen sich tatsächlich viele Elemente bzw. Wirkungsebenen dieses Marketing-Bereichs auch auf die Inneneinrichtung übertragen. In beiden Kontexten schaffen Sie Räume, die Ihrer Identität entsprechen müssen.

      2. Lösen Sie sich von Trends.

      Startups und alteingesessene Firmen, die sich neu profilieren wollen, verfallen leicht aktuellen Trends. Das kann sich unmittelbar positiv auswirken, nach einigen Jahren jedoch problematisch sein. Besonders die Wahl der Farben ist hier von grosser Bedeutung. So wählte zum Beispiel Apple zu seinen Anfangszeiten in den «bunten 1980er Jahren» ein sehr auffallendes Regenbogenlogo. Damals entsprach diese Auslegung absolut dem Zeitgeist. Später, nach dem Downfall der Marke, dem erneuten Rise und der Etablierung als einer der wichtigsten Tech-Konzerne weltweit musste es eine cleanere, zeitlosere Aufmachung sein.

      Und genau eine solche sollten Sie auch bei Ihrem Corporate Interior Design bevorzugen. Faktisch ist eine extravagante, vielleicht schon in wenigen Jahren unvorteilhafte Einrichtung weitaus weniger leicht auszutauschen bzw. anzupassen als ein Logo oder andere rein visuelle Komponenten der Corporate Identity. Das bedeutet – wie im nächsten Abschnitt noch genauer erläutert wird – aber nicht, dass Sie keine Design-Spitzen setzen dürfen – gehen Sie aber immer mit besonderer Weitsicht vor.

      3. Corporate Interior Design mit den Augen eines Trendscouts sehen.

      Es gibt grundsätzlich zwei Typen von zuträglichen Interior-Design-Ansätzen. Der eine fokussiert ein vollkommen zeitloses Design. Hier werden Räume geschaffen, die auch in drei Jahrzehnten noch aktuell sind. Unter diesen Voraussetzungen gehen Sie immer auf Nummer sicher. Der andere Weg zielt darauf ab, der Zeit die oft wichtige Nasenlänge voraus zu sein. Interior Designer eruieren hier, welche Farb- und Einrichtungstrends kommen, welche gehen und – was in diesem Zusammenhang besonders wichtig ist – welche langfristig bleiben. In Verbindung mit der Corporate Identity wird ein Design geschaffen, welches Zeitlosigkeit und Trends vereint. Das ist natürlich immer mit mehr Risiko verbunden, kann Ihnen aber den heute so wichtigen Vorsprung in puncto Alleinstellung bringen.

      4. Corporate Interior Design aktiv in das Brand Building einbeziehen.

      Wie eingangs bereits angesprochen, trägt das Interior Design mitunter enorm dazu bei, wie (potenzielle) Kunden eine Marke wahrnehmen. Natürlich müssen Ihre Produkte oder Ihre Dienstleistung gut sein, um Käufer überzeugen zu können. Derartige Leistungen sind jedoch faktisch nur ein Teil des Brand Buildings. Wenn Sie Ihre Marke auf allen Ebenen stärken möchten, müssen Sie sich mit Interior Design für Unternehmen beschäftigen. In der Hotellerie und Gastronomie werden Sie praktisch zwangläufig mit Innenarchitekten zusammenarbeiten. Schliesslich sollen Ihre Gäste in Ihren Zimmern gut schlafen bzw. an Ihren Tischen entspannt essen können. Hier wird automatisch geklärt, wen Sie als Kundenkreis ansprechen möchten.

      Anders ist es im Retail, also im Handel. Geschäftsgründer denken hier leider oft zu wenig über die Ladeneinrichtung nach. Dabei hängen der Erfolg eines Geschäfts und die Inneneinrichtung sehr eng zusammen. Schnell werden alte Auslagen vom Vorpächter weiterverwendet. Dass diese ihr angestaubtes, zerkratztes Aussehen aber negativ auf die Marke des neuen Geschäfts übertragen, bleibt häufig unerkannt.

      Ein kleines Beispiel: Machen Sie die Augen zu und stellen Sie sich vor, Sie besuchen ein bekanntes schwedisches Möbelhaus. Sie wissen, welches gemeint ist. Und Sie wissen auch, wie es dort aussieht. Sie kennen die Farben der Einkaufstaschen. Sie wissen, dass ganz am Ende vor den Kassen die lange Abteilung mit Kerzen und Krimskrams kommt und Sie können mit Sicherheit sagen, dass es nach den Kassen heisse Würstchen und beim Eingang ein Bällebad für Kinder gibt. Die Geschichte dieses Möbelhauses zeigt, wie erfolgreich eine Idee sein kann, wenn man ihr den richtigen interieur-spezifischen Rahmen gibt.

      5. Im Retail die richtigen Fragen stellen.

      Sie haben ein Produkt oder eine Produktpalette und wollen nun Ihren Laden einrichten. Er soll natürlich hübsch und ansprechend sein und Kunden anlocken. Vorher müssen aber einige Fragen geklärt sein: Ist es ein Billigprodukt oder sind wir in der gehobenen Klasse? Soll der Laden «jeden» anlocken, der vorbeikommt, oder nur ein gezieltes Publikum? Wendet sich das Produkt an junge oder an ältere Kunden? Ist es zeitlos oder ein Modephänomen? Soll sich der Kunde lange im Laden aufhalten oder sich schnell entscheiden und dann wieder gehen? Soll er nur ein bestimmtes Produkt kaufen oder wollen Sie, dass er sich für mehrere entscheidet?

      All diese Fragen spielen bei der Inneneinrichtung eine wichtige Rolle. Hier müssen Sie in Zusammenarbeit mit dem Interior Designer die optimalen Antworten finden. Für maximale Erfolge ist es unabdingbar, dass Waren und Design harmonieren. Letztendlich trägt dies wiederum enorm dazu bei, aus einem Geschäft eine Marke entstehen zu lassen, die im Gedächtnis bleibt sowie viele Fans, sprich wiederkehrende Kunden und Fürsprecher, aufweist. Unter diesen Voraussetzungen wird aus einem kleinen Laden ein namhaftes Unternehmen mit potenziell grosser Zukunft.

      (Produkt-)Designer zu sein, setzt voraus, ganz unterschiedliche (Design-)Fachbereiche zu beherrschen und die Fähigkeit mitzubringen, diese verschiedenen Disziplinen zu mischen: Bildende Kunst, einschlägige technische Fertigkeiten, Unternehmen, Marketing und – selbstverständlich – die Psychologie sind hier zentrale Faktoren.

      Dabei besteht der erste Schritt, ein Produktdesign oder Objektdesign zu schaffen, welches die fokussierte Zielgruppe wirklich anspricht, darin, eben diese angestrebten Kunden zu verstehen. Bedenken Sie, dass was Ihre (etwaigen) Käufer sehen und was sie fühlen, zwei unterschiedliche Dinge sind. Erstgenannte Wahrnehmung betrifft vornehmlich ein ästhetisches Erlebnis, letztere einen psychologischen Vorgang. Wirklich gutes Design muss beides möglichst vollumfänglich berücksichtigen und zudem die angedachte Funktionalität eines Produkts wahren.

      Wie Sie ein zuträgliches Produktdesign bzw. Objektdesign erreichen können, lesen Sie in diesem Beitrag. Natürlich darf die nachfolgende Darstellung nicht als in jedem Kontext erschöpfender Ratgeber gesehen werden. Denn für ein individuelles, effektives Design sind selbstverständlich sehr viel mehr Faktoren zu berücksichtigen, als dass wir sie in diesem Rahmen darstellen könnten. Tatsächlich zielen wir hier vornehmlich auf die psychologischen Aspekte ab, da diese zum einen sehr starken Einfluss auf den Absatz haben und zum anderen auf nahezu jedes Produkt oder Objekt übertragbar sind.

      Eine umgehend ansprechende Visualisierung beeinflusst die Entscheidungsfindung und verbessert die Nutzerfreundlichkeit.

      Ein gutes Produktdesign ist mehr als nur hübsch anzuschauen. De facto hat das Aussehen einen enormen Einfluss auf das Gesamtbild eines Objekts. Es kann sogar dazu beitragen, die Usability für den Käufer (augenscheinlich) zu verbessern. Eine schnell als für gut zu befindende visuelle Ausrichtung beeinflusst aber in erster Linie die spontane Entscheidung für ein Produkt.

      Dies ist auf einen evolutionären Schutzmechanismus zurückzuführen, welcher bis heute in den menschlichen Verhaltensweisen verankert ist. So mussten unsere Vorfahren innerhalb von Bruchteilen von Sekunden Entscheidungen treffen, deren Ausgang mitunter über Leben und Tod bestimmte. Beispielsweise waren Tigerstreifen damals ein deutliches Zeichen für höchste Gefahr. Die Menschen hatten nicht die Zeit, um diese zu interpretieren – entweder sie sind geflüchtet oder es war das Ende ihrer Erblinie. Aufgrund einer daraus resultierenden biologischen Veranlagung, welche visuelle Entscheidungen in den Vordergrund stellt, genügt bis heute in vielen Fällen ein flüchtiger Blick, um über gut oder schlecht zu urteilen.

      Tatsächlich kann die optimale visuelle Umsetzung eines Produkts sogar noch weitaus mehr erreichen bzw. die menschliche Psyche noch tiefer beeinflussen – bis zu einem Punkt, an dem sie eine bessere Benutzerfreundlichkeit suggeriert. Ein positiver visueller Eindruck von einem Objekt versetzt das menschliche Gehirn in einen entspannten Zustand. Er stützt den Spass an dessen Verwendung erheblich. Der Clou liegt darin, dass ein entspanntes Gehirn effizienter funktioniert, was im Kontext des Objektdesigns letztendlich bedeutet, dass es dem Anwender leichter fällt ein mit dem Produkt zusammenhängendes – eventuell komplexeres – System zu erlernen und zu bedienen.

      Klare Ausrichtung.

      Der Mensch ist aber nicht nur von Natur aus vorsichtig und hinsichtlich seiner kognitiven Leistungen sehr harmonieorientiert, sondern ebenso ein eher bequemes Wesen. Ihre (potenziellen) Kunden möchten alltägliche Abläufe normalerweise gerne so einfach wie möglich handhaben, was unter anderem bedeutet, dass sie nicht lange rätseln wollen, welcher eigentliche Nutzen sich für sie hinter Ihrem Produktdesign verbirgt. Bevorzugt wird die direkte und verständliche Botschaft.

      Sollten Ihre (etwaigen) Abnehmer Fragen, wie «Um was handelt es sich bei diesem Produkt?» oder «Welche Brand steht hinter dieser Ware?», umgehend beantworten können, liegt in der Regel eine verständliche, klare Gestaltung vor. Wenn nicht, ist es an der Zeit, ein neues Designkonzept zu erarbeiten.

      Zu wenig oder zu viel Auswahl – beides ist unvorteilhaft.

      Ihre (potenziellen) Kunden möchten die maximale Auswahl – und zwar genau bis zu dem Punkt, an dem sie sie tatsächlich erhalten. Denn wie im vorherigen Abschnitt bereits angedeutet, sind die meisten Menschen darauf aus, Probleme und Bedürfnisse möglichst pragmatisch zu lösen. Darüber hinaus haben William Hick und sein Forschungspartner Ray Hyman in einem psychologischen Experiment eingängig belegt, dass Personen länger für ihre Entscheidungen benötigen, desto mehr Auswahlmöglichkeiten sie bekommen. Dieser Dachverhalt ist heute als das Hicksche Gesetz bekannt.

      Es erinnert Designer wiederum daran, möglichst nur Elemente einzufügen, die wirklich notwendig sind. Mehr oder weniger unnötige Designmerkmale belasten das Gehirn der Anwender und lenken schlimmstenfalls von den zentralen funktionalen Aspekten des Produkts ab, womit das Nutzererlebnis verschlechtert wird. Das Hicksche Gesetz ist in puncto Objektdesign tatsächlich insbesondere hinsichtlich der Funktionalität relevant. Es kann auf einer Mikroebene jedoch gleichermassen auf visuelle Eindrücke angewendet werden.

      So ist es zum Beispiel bei praktisch jeder visuellen Darstellung höchst nachteilig, zu viele konkurrierende Details zu verwenden. Kommen dann noch aufwendige Schriftarten, zu aggressive Färbungen und/oder eine generell hohe Kompliziertheit hinzu, kann das bei einem Produkt ähnlich negative wirken wie zu viele, vielleicht teilweise gänzlich unnötige Funktionselemente.

      Verlust schlägt potenziellen Gewinn.

      Bei der Formulierung der Verkaufsargumente für ein Produkt schlägt die Verlustversion den eventuellen Gewinn. Das bedeutet für das Produktdesign, nicht vornehmlich auf die Proklamation der jeweiligen Vorteile zu setzen, sondern (etwaigen) Kunden zu vermitteln, was jene verpassen könnten, wenn sie die Ware nicht erwerben. Hinsichtlich der Gestaltung einer Ware an sich ist das selbstverständlich nur schwer bis gar nicht umzusetzen – umso besser dafür an deren Verpackung.

      Visuelle Kommunikation funktioniert als universelle Sprache.

      Designer wissen natürlich am besten, dass Text und audiovisuelle Aussagen nicht die einzigen Wege sind, um zu kommunizieren. Jedoch hängt die Güte des Gesagten ganz ähnlich wie bei diesen Kommunikationskanälen auch beim Objektdesign davon ab, in welcher Qualität der Ausführende die Sprache (sowie deren technische Umsetzung) beherrscht. Ein guter Produktdesigner kennt die tiefere Bedeutung hinter zentralen visuellen Elementen, wie Formen, Farben, Platzierungen usw. Hier können bereits Kleinigkeiten die gesamte Bedeutung des Objekts verändern, was mitunter enorm nachteilig ist.

      Wie bereits angesprochen, ist die Bedeutung visueller Elemente tief in der menschlichen Psyche verwurzelt. Zum Beispiel führt die Farbe Rot – teilweise evolutionsbedingt durch deren Assoziation mit Blut, teilweise aufgrund der Verwendung als Warnfarbe – oft zu einem Eindruck von Gefahr, Notfall und/oder erhöhter Wachsamkeit. Wenn Sie also beispielsweise das Design eines Produkts optimieren möchten, welches Ihren (potenziellen) Kunden Entspannung verschaffen soll, ist es in aller Regel nicht vorteilhaft, diese Farbe zu verwenden.

      Gewohnheitsschleifen berücksichtigen.

      Produktdesigner arbeiten bestenfalls nicht nur dreidimensional, sondern vierdimensional, sprich zusätzlich für die Zeit. Das scheint zunächst vielleicht nur schwer greifbar, ist im Grunde jedoch recht einfach. So müssen Objekte natürlich optimalerweise langfristig visuell funktionieren und in vielen Fällen ebenfalls möglichst kontinuierlich in Anspruch genommen werden.

      Letzteres betrifft unter anderem die sogenannte Gewohnheitsschleife: Hierbei geht es darum, ein Ursache-Wirkungs-Muster einzubauen, welches das Belohnungssystem Ihrer Kunden motiviert. Die Gewohnheitsschleife besteht hauptsächlich aus drei Phasen:

      • Der Auslöser: Ein wiedererkennbares Zeichen taucht auf und suggeriert, dass es an der Zeit ist, einen gewohnten Vorgang auszuführen.
      • Die Routine: Es sind eine Reihe von Handlungen zu erledigen, die auf den zuvor erfolgten Hinweis reagieren.
      • Die Belohnung: Ein Preis wird für das Abschliessen der Routine ausgegeben.

      Eine Gewohnheitsschleife einzubauen, ist insbesondere bei digitalen Produkten wichtig, sie greift aber auch bei vielen physischen Objekten.

      Da Menschen signifikant häufig aus Gewohnheit handeln, sind Gewohnheitsschleifen de facto für den grössten Teil des alltäglichen Verhaltens verantwortlich. Für das Produktdesign bzw. Objektdesign bedeutet dieser Sachverhalt eine erhöhte Relevanz, es (potenziellen) Kunden besonders einfach zu machen, ihre Gewohnheitsschleifen in Waren wiederzufinden. Es gilt hier die ausgeprägten Schritte einer typischen Gewohnheitsschleife in die Usability der betreffenden Produkte zu integrieren.

      Gewohnheitsschleifen sind allerdings nicht nur für Folgegeschäfte grossartige Mittel der Absatzförderung, sondern ebenfalls für das Nutzererlebnis. Der Käufer muss so nämlich weniger darüber nachdenken, wie ein Produkt zu verwenden ist.

      (Produkt-)Designer zu sein, setzt voraus, ganz unterschiedliche (Design-)Fachbereiche zu beherrschen und die Fähigkeit mitzubringen, diese verschiedenen Disziplinen zu mischen: Bildende Kunst, einschlägige technische Fertigkeiten, Unternehmen, Marketing und – selbstverständlich – die Psychologie sind hier zentrale Faktoren.

      Dabei besteht der erste Schritt, ein Produktdesign oder Objektdesign zu schaffen, welches die fokussierte Zielgruppe wirklich anspricht, darin, eben diese angestrebten Kunden zu verstehen. Bedenken Sie, dass was Ihre (etwaigen) Käufer sehen und was sie fühlen, zwei unterschiedliche Dinge sind. Erstgenannte Wahrnehmung betrifft vornehmlich ein ästhetisches Erlebnis, letztere einen psychologischen Vorgang. Wirklich gutes Design muss beides möglichst vollumfänglich berücksichtigen und zudem die angedachte Funktionalität eines Produkts wahren.

      Wie Sie ein zuträgliches Produktdesign bzw. Objektdesign erreichen können, lesen Sie in diesem Beitrag. Natürlich darf die nachfolgende Darstellung nicht als in jedem Kontext erschöpfender Ratgeber gesehen werden. Denn für ein individuelles, effektives Design sind selbstverständlich sehr viel mehr Faktoren zu berücksichtigen, als dass wir sie in diesem Rahmen darstellen könnten. Tatsächlich zielen wir hier vornehmlich auf die psychologischen Aspekte ab, da diese zum einen sehr starken Einfluss auf den Absatz haben und zum anderen auf nahezu jedes Produkt oder Objekt übertragbar sind.

      Eine umgehend ansprechende Visualisierung beeinflusst die Entscheidungsfindung und verbessert die Nutzerfreundlichkeit.

      Ein gutes Produktdesign ist mehr als nur hübsch anzuschauen. De facto hat das Aussehen einen enormen Einfluss auf das Gesamtbild eines Objekts. Es kann sogar dazu beitragen, die Usability für den Käufer (augenscheinlich) zu verbessern. Eine schnell als für gut zu befindende visuelle Ausrichtung beeinflusst aber in erster Linie die spontane Entscheidung für ein Produkt.

      Dies ist auf einen evolutionären Schutzmechanismus zurückzuführen, welcher bis heute in den menschlichen Verhaltensweisen verankert ist. So mussten unsere Vorfahren innerhalb von Bruchteilen von Sekunden Entscheidungen treffen, deren Ausgang mitunter über Leben und Tod bestimmte. Beispielsweise waren Tigerstreifen damals ein deutliches Zeichen für höchste Gefahr. Die Menschen hatten nicht die Zeit, um diese zu interpretieren – entweder sie sind geflüchtet oder es war das Ende ihrer Erblinie. Aufgrund einer daraus resultierenden biologischen Veranlagung, welche visuelle Entscheidungen in den Vordergrund stellt, genügt bis heute in vielen Fällen ein flüchtiger Blick, um über gut oder schlecht zu urteilen.

      Tatsächlich kann die optimale visuelle Umsetzung eines Produkts sogar noch weitaus mehr erreichen bzw. die menschliche Psyche noch tiefer beeinflussen – bis zu einem Punkt, an dem sie eine bessere Benutzerfreundlichkeit suggeriert. Ein positiver visueller Eindruck von einem Objekt versetzt das menschliche Gehirn in einen entspannten Zustand. Er stützt den Spass an dessen Verwendung erheblich. Der Clou liegt darin, dass ein entspanntes Gehirn effizienter funktioniert, was im Kontext des Objektdesigns letztendlich bedeutet, dass es dem Anwender leichter fällt ein mit dem Produkt zusammenhängendes – eventuell komplexeres – System zu erlernen und zu bedienen.

      Klare Ausrichtung.

      Der Mensch ist aber nicht nur von Natur aus vorsichtig und hinsichtlich seiner kognitiven Leistungen sehr harmonieorientiert, sondern ebenso ein eher bequemes Wesen. Ihre (potenziellen) Kunden möchten alltägliche Abläufe normalerweise gerne so einfach wie möglich handhaben, was unter anderem bedeutet, dass sie nicht lange rätseln wollen, welcher eigentliche Nutzen sich für sie hinter Ihrem Produktdesign verbirgt. Bevorzugt wird die direkte und verständliche Botschaft.

      Sollten Ihre (etwaigen) Abnehmer Fragen, wie «Um was handelt es sich bei diesem Produkt?» oder «Welche Brand steht hinter dieser Ware?», umgehend beantworten können, liegt in der Regel eine verständliche, klare Gestaltung vor. Wenn nicht, ist es an der Zeit, ein neues Designkonzept zu erarbeiten.

      Zu wenig oder zu viel Auswahl – beides ist unvorteilhaft.

      Ihre (potenziellen) Kunden möchten die maximale Auswahl – und zwar genau bis zu dem Punkt, an dem sie sie tatsächlich erhalten. Denn wie im vorherigen Abschnitt bereits angedeutet, sind die meisten Menschen darauf aus, Probleme und Bedürfnisse möglichst pragmatisch zu lösen. Darüber hinaus haben William Hick und sein Forschungspartner Ray Hyman in einem psychologischen Experiment eingängig belegt, dass Personen länger für ihre Entscheidungen benötigen, desto mehr Auswahlmöglichkeiten sie bekommen. Dieser Dachverhalt ist heute als das Hicksche Gesetz bekannt.

      Es erinnert Designer wiederum daran, möglichst nur Elemente einzufügen, die wirklich notwendig sind. Mehr oder weniger unnötige Designmerkmale belasten das Gehirn der Anwender und lenken schlimmstenfalls von den zentralen funktionalen Aspekten des Produkts ab, womit das Nutzererlebnis verschlechtert wird. Das Hicksche Gesetz ist in puncto Objektdesign tatsächlich insbesondere hinsichtlich der Funktionalität relevant. Es kann auf einer Mikroebene jedoch gleichermassen auf visuelle Eindrücke angewendet werden.

      So ist es zum Beispiel bei praktisch jeder visuellen Darstellung höchst nachteilig, zu viele konkurrierende Details zu verwenden. Kommen dann noch aufwendige Schriftarten, zu aggressive Färbungen und/oder eine generell hohe Kompliziertheit hinzu, kann das bei einem Produkt ähnlich negative wirken wie zu viele, vielleicht teilweise gänzlich unnötige Funktionselemente.

      Verlust schlägt potenziellen Gewinn.

      Bei der Formulierung der Verkaufsargumente für ein Produkt schlägt die Verlustversion den eventuellen Gewinn. Das bedeutet für das Produktdesign, nicht vornehmlich auf die Proklamation der jeweiligen Vorteile zu setzen, sondern (etwaigen) Kunden zu vermitteln, was jene verpassen könnten, wenn sie die Ware nicht erwerben. Hinsichtlich der Gestaltung einer Ware an sich ist das selbstverständlich nur schwer bis gar nicht umzusetzen – umso besser dafür an deren Verpackung.

      Visuelle Kommunikation funktioniert als universelle Sprache.

      Designer wissen natürlich am besten, dass Text und audiovisuelle Aussagen nicht die einzigen Wege sind, um zu kommunizieren. Jedoch hängt die Güte des Gesagten ganz ähnlich wie bei diesen Kommunikationskanälen auch beim Objektdesign davon ab, in welcher Qualität der Ausführende die Sprache (sowie deren technische Umsetzung) beherrscht. Ein guter Produktdesigner kennt die tiefere Bedeutung hinter zentralen visuellen Elementen, wie Formen, Farben, Platzierungen usw. Hier können bereits Kleinigkeiten die gesamte Bedeutung des Objekts verändern, was mitunter enorm nachteilig ist.

      Wie bereits angesprochen, ist die Bedeutung visueller Elemente tief in der menschlichen Psyche verwurzelt. Zum Beispiel führt die Farbe Rot – teilweise evolutionsbedingt durch deren Assoziation mit Blut, teilweise aufgrund der Verwendung als Warnfarbe – oft zu einem Eindruck von Gefahr, Notfall und/oder erhöhter Wachsamkeit. Wenn Sie also beispielsweise das Design eines Produkts optimieren möchten, welches Ihren (potenziellen) Kunden Entspannung verschaffen soll, ist es in aller Regel nicht vorteilhaft, diese Farbe zu verwenden.

      Gewohnheitsschleifen berücksichtigen.

      Produktdesigner arbeiten bestenfalls nicht nur dreidimensional, sondern vierdimensional, sprich zusätzlich für die Zeit. Das scheint zunächst vielleicht nur schwer greifbar, ist im Grunde jedoch recht einfach. So müssen Objekte natürlich optimalerweise langfristig visuell funktionieren und in vielen Fällen ebenfalls möglichst kontinuierlich in Anspruch genommen werden.

      Letzteres betrifft unter anderem die sogenannte Gewohnheitsschleife: Hierbei geht es darum, ein Ursache-Wirkungs-Muster einzubauen, welches das Belohnungssystem Ihrer Kunden motiviert. Die Gewohnheitsschleife besteht hauptsächlich aus drei Phasen:

      • Der Auslöser: Ein wiedererkennbares Zeichen taucht auf und suggeriert, dass es an der Zeit ist, einen gewohnten Vorgang auszuführen.
      • Die Routine: Es sind eine Reihe von Handlungen zu erledigen, die auf den zuvor erfolgten Hinweis reagieren.
      • Die Belohnung: Ein Preis wird für das Abschliessen der Routine ausgegeben.

      Eine Gewohnheitsschleife einzubauen, ist insbesondere bei digitalen Produkten wichtig, sie greift aber auch bei vielen physischen Objekten.

      Da Menschen signifikant häufig aus Gewohnheit handeln, sind Gewohnheitsschleifen de facto für den grössten Teil des alltäglichen Verhaltens verantwortlich. Für das Produktdesign bzw. Objektdesign bedeutet dieser Sachverhalt eine erhöhte Relevanz, es (potenziellen) Kunden besonders einfach zu machen, ihre Gewohnheitsschleifen in Waren wiederzufinden. Es gilt hier die ausgeprägten Schritte einer typischen Gewohnheitsschleife in die Usability der betreffenden Produkte zu integrieren.

      Gewohnheitsschleifen sind allerdings nicht nur für Folgegeschäfte grossartige Mittel der Absatzförderung, sondern ebenfalls für das Nutzererlebnis. Der Käufer muss so nämlich weniger darüber nachdenken, wie ein Produkt zu verwenden ist.

      (Produkt-)Designer zu sein, setzt voraus, ganz unterschiedliche (Design-)Fachbereiche zu beherrschen und die Fähigkeit mitzubringen, diese verschiedenen Disziplinen zu mischen: Bildende Kunst, einschlägige technische Fertigkeiten, Unternehmen, Marketing und – selbstverständlich – die Psychologie sind hier zentrale Faktoren.

      Dabei besteht der erste Schritt, ein Produktdesign oder Objektdesign zu schaffen, welches die fokussierte Zielgruppe wirklich anspricht, darin, eben diese angestrebten Kunden zu verstehen. Bedenken Sie, dass was Ihre (etwaigen) Käufer sehen und was sie fühlen, zwei unterschiedliche Dinge sind. Erstgenannte Wahrnehmung betrifft vornehmlich ein ästhetisches Erlebnis, letztere einen psychologischen Vorgang. Wirklich gutes Design muss beides möglichst vollumfänglich berücksichtigen und zudem die angedachte Funktionalität eines Produkts wahren.

      Wie Sie ein zuträgliches Produktdesign bzw. Objektdesign erreichen können, lesen Sie in diesem Beitrag. Natürlich darf die nachfolgende Darstellung nicht als in jedem Kontext erschöpfender Ratgeber gesehen werden. Denn für ein individuelles, effektives Design sind selbstverständlich sehr viel mehr Faktoren zu berücksichtigen, als dass wir sie in diesem Rahmen darstellen könnten. Tatsächlich zielen wir hier vornehmlich auf die psychologischen Aspekte ab, da diese zum einen sehr starken Einfluss auf den Absatz haben und zum anderen auf nahezu jedes Produkt oder Objekt übertragbar sind.

      Eine umgehend ansprechende Visualisierung beeinflusst die Entscheidungsfindung und verbessert die Nutzerfreundlichkeit.

      Ein gutes Produktdesign ist mehr als nur hübsch anzuschauen. De facto hat das Aussehen einen enormen Einfluss auf das Gesamtbild eines Objekts. Es kann sogar dazu beitragen, die Usability für den Käufer (augenscheinlich) zu verbessern. Eine schnell als für gut zu befindende visuelle Ausrichtung beeinflusst aber in erster Linie die spontane Entscheidung für ein Produkt.

      Dies ist auf einen evolutionären Schutzmechanismus zurückzuführen, welcher bis heute in den menschlichen Verhaltensweisen verankert ist. So mussten unsere Vorfahren innerhalb von Bruchteilen von Sekunden Entscheidungen treffen, deren Ausgang mitunter über Leben und Tod bestimmte. Beispielsweise waren Tigerstreifen damals ein deutliches Zeichen für höchste Gefahr. Die Menschen hatten nicht die Zeit, um diese zu interpretieren – entweder sie sind geflüchtet oder es war das Ende ihrer Erblinie. Aufgrund einer daraus resultierenden biologischen Veranlagung, welche visuelle Entscheidungen in den Vordergrund stellt, genügt bis heute in vielen Fällen ein flüchtiger Blick, um über gut oder schlecht zu urteilen.

      Tatsächlich kann die optimale visuelle Umsetzung eines Produkts sogar noch weitaus mehr erreichen bzw. die menschliche Psyche noch tiefer beeinflussen – bis zu einem Punkt, an dem sie eine bessere Benutzerfreundlichkeit suggeriert. Ein positiver visueller Eindruck von einem Objekt versetzt das menschliche Gehirn in einen entspannten Zustand. Er stützt den Spass an dessen Verwendung erheblich. Der Clou liegt darin, dass ein entspanntes Gehirn effizienter funktioniert, was im Kontext des Objektdesigns letztendlich bedeutet, dass es dem Anwender leichter fällt ein mit dem Produkt zusammenhängendes – eventuell komplexeres – System zu erlernen und zu bedienen.

      Klare Ausrichtung.

      Der Mensch ist aber nicht nur von Natur aus vorsichtig und hinsichtlich seiner kognitiven Leistungen sehr harmonieorientiert, sondern ebenso ein eher bequemes Wesen. Ihre (potenziellen) Kunden möchten alltägliche Abläufe normalerweise gerne so einfach wie möglich handhaben, was unter anderem bedeutet, dass sie nicht lange rätseln wollen, welcher eigentliche Nutzen sich für sie hinter Ihrem Produktdesign verbirgt. Bevorzugt wird die direkte und verständliche Botschaft.

      Sollten Ihre (etwaigen) Abnehmer Fragen, wie «Um was handelt es sich bei diesem Produkt?» oder «Welche Brand steht hinter dieser Ware?», umgehend beantworten können, liegt in der Regel eine verständliche, klare Gestaltung vor. Wenn nicht, ist es an der Zeit, ein neues Designkonzept zu erarbeiten.

      Zu wenig oder zu viel Auswahl – beides ist unvorteilhaft.

      Ihre (potenziellen) Kunden möchten die maximale Auswahl – und zwar genau bis zu dem Punkt, an dem sie sie tatsächlich erhalten. Denn wie im vorherigen Abschnitt bereits angedeutet, sind die meisten Menschen darauf aus, Probleme und Bedürfnisse möglichst pragmatisch zu lösen. Darüber hinaus haben William Hick und sein Forschungspartner Ray Hyman in einem psychologischen Experiment eingängig belegt, dass Personen länger für ihre Entscheidungen benötigen, desto mehr Auswahlmöglichkeiten sie bekommen. Dieser Dachverhalt ist heute als das Hicksche Gesetz bekannt.

      Es erinnert Designer wiederum daran, möglichst nur Elemente einzufügen, die wirklich notwendig sind. Mehr oder weniger unnötige Designmerkmale belasten das Gehirn der Anwender und lenken schlimmstenfalls von den zentralen funktionalen Aspekten des Produkts ab, womit das Nutzererlebnis verschlechtert wird. Das Hicksche Gesetz ist in puncto Objektdesign tatsächlich insbesondere hinsichtlich der Funktionalität relevant. Es kann auf einer Mikroebene jedoch gleichermassen auf visuelle Eindrücke angewendet werden.

      So ist es zum Beispiel bei praktisch jeder visuellen Darstellung höchst nachteilig, zu viele konkurrierende Details zu verwenden. Kommen dann noch aufwendige Schriftarten, zu aggressive Färbungen und/oder eine generell hohe Kompliziertheit hinzu, kann das bei einem Produkt ähnlich negative wirken wie zu viele, vielleicht teilweise gänzlich unnötige Funktionselemente.

      Verlust schlägt potenziellen Gewinn.

      Bei der Formulierung der Verkaufsargumente für ein Produkt schlägt die Verlustversion den eventuellen Gewinn. Das bedeutet für das Produktdesign, nicht vornehmlich auf die Proklamation der jeweiligen Vorteile zu setzen, sondern (etwaigen) Kunden zu vermitteln, was jene verpassen könnten, wenn sie die Ware nicht erwerben. Hinsichtlich der Gestaltung einer Ware an sich ist das selbstverständlich nur schwer bis gar nicht umzusetzen – umso besser dafür an deren Verpackung.

      Visuelle Kommunikation funktioniert als universelle Sprache.

      Designer wissen natürlich am besten, dass Text und audiovisuelle Aussagen nicht die einzigen Wege sind, um zu kommunizieren. Jedoch hängt die Güte des Gesagten ganz ähnlich wie bei diesen Kommunikationskanälen auch beim Objektdesign davon ab, in welcher Qualität der Ausführende die Sprache (sowie deren technische Umsetzung) beherrscht. Ein guter Produktdesigner kennt die tiefere Bedeutung hinter zentralen visuellen Elementen, wie Formen, Farben, Platzierungen usw. Hier können bereits Kleinigkeiten die gesamte Bedeutung des Objekts verändern, was mitunter enorm nachteilig ist.

      Wie bereits angesprochen, ist die Bedeutung visueller Elemente tief in der menschlichen Psyche verwurzelt. Zum Beispiel führt die Farbe Rot – teilweise evolutionsbedingt durch deren Assoziation mit Blut, teilweise aufgrund der Verwendung als Warnfarbe – oft zu einem Eindruck von Gefahr, Notfall und/oder erhöhter Wachsamkeit. Wenn Sie also beispielsweise das Design eines Produkts optimieren möchten, welches Ihren (potenziellen) Kunden Entspannung verschaffen soll, ist es in aller Regel nicht vorteilhaft, diese Farbe zu verwenden.

      Gewohnheitsschleifen berücksichtigen.

      Produktdesigner arbeiten bestenfalls nicht nur dreidimensional, sondern vierdimensional, sprich zusätzlich für die Zeit. Das scheint zunächst vielleicht nur schwer greifbar, ist im Grunde jedoch recht einfach. So müssen Objekte natürlich optimalerweise langfristig visuell funktionieren und in vielen Fällen ebenfalls möglichst kontinuierlich in Anspruch genommen werden.

      Letzteres betrifft unter anderem die sogenannte Gewohnheitsschleife: Hierbei geht es darum, ein Ursache-Wirkungs-Muster einzubauen, welches das Belohnungssystem Ihrer Kunden motiviert. Die Gewohnheitsschleife besteht hauptsächlich aus drei Phasen:

      • Der Auslöser: Ein wiedererkennbares Zeichen taucht auf und suggeriert, dass es an der Zeit ist, einen gewohnten Vorgang auszuführen.
      • Die Routine: Es sind eine Reihe von Handlungen zu erledigen, die auf den zuvor erfolgten Hinweis reagieren.
      • Die Belohnung: Ein Preis wird für das Abschliessen der Routine ausgegeben.

      Eine Gewohnheitsschleife einzubauen, ist insbesondere bei digitalen Produkten wichtig, sie greift aber auch bei vielen physischen Objekten.

      Da Menschen signifikant häufig aus Gewohnheit handeln, sind Gewohnheitsschleifen de facto für den grössten Teil des alltäglichen Verhaltens verantwortlich. Für das Produktdesign bzw. Objektdesign bedeutet dieser Sachverhalt eine erhöhte Relevanz, es (potenziellen) Kunden besonders einfach zu machen, ihre Gewohnheitsschleifen in Waren wiederzufinden. Es gilt hier die ausgeprägten Schritte einer typischen Gewohnheitsschleife in die Usability der betreffenden Produkte zu integrieren.

      Gewohnheitsschleifen sind allerdings nicht nur für Folgegeschäfte grossartige Mittel der Absatzförderung, sondern ebenfalls für das Nutzererlebnis. Der Käufer muss so nämlich weniger darüber nachdenken, wie ein Produkt zu verwenden ist.

      Die Akustik.

      Und schliesslich nimmt auch die Akustik an diversen Stellen Einfluss. Diesbezüglich ist nicht einmal die Wahl der Musik entscheidend, sondern vornehmlich deren Lautstärke sowie der generelle Raumpegel. Zu laute Musik kann in einem stark gefüllten, offenen Restaurant sehr störend sein. Auf der anderen Seite wird zu leise musikalische Berieselung Ihre Gäste hemmen, frei zu kommunizieren, da jene befürchten, dass andere Besucher bei – zweifelsfrei nicht selten im Restaurant besprochenen – sehr persönlichen Themen lauschen.

      Allgemein ist es angebracht, die Lautstärke in möglichst allen Bereichen – so gut es geht – zu regulieren. Eventuell vorhandene dicke Teppiche, Vorhänge, die Positionierung der Tische und natürlich die Ausrichtung der Lautsprecher sind nur einige hinsichtlich der Akustik abzustimmende Aspekte. Bei einer optimalen Ausrichtung können Sie mithilfe akustischer Einflüsse wieder einmal genau steuern, welche Klientel Ihre Räumlichkeiten in Anspruch nimmt, wie lange die Gäste bleiben, wie viel jene bestellen und nicht zuletzt aktiv Marketing betreiben.

      Die hohe Relevanz von Messe- oder Ausstellungsauftritten ist trotz der stetig zunehmenden Digitalisierung bzw. Webzentrierung sämtlicher Business-Bereiche nach wie vor ungebrochen. Entsprechende Veranstaltungen bieten unter anderem Räume für die so wichtige persönliche Interaktion/Kommunikation mit (potenziellen) Kunden sowie dabei erstklassige Gelegenheiten, das Brand Building voranzutreiben und nicht zuletzt zum direkten Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen.

      Der Messestand gilt dabei als Aushängeschild Ihres Unternehmens. Mit dessen Design können Sie faktisch massgeblich bestimmen, wie Ihre Marke erscheint und letztendlich wie viel Laufkundschaft Sie auf Messen oder Ausstellungen erhalten. Mit einer rundum gelungenen Ausrichtung werden Sie zudem lange im Gedächtnis bleiben – und das nicht nur bei den (etwaigen) Kunden, mit denen Sie wirklich persönlich in Kontakt getreten sind.

      Demzufolge sollten Sie bei entsprechenden Vorbereitungen höchst differenziert vorgehen. Ferner ist es unter anderem aufgrund der zahlreichen einspielenden Faktoren – die Ihren letztendlichen Erfolg mitunter erheblich beeinflussen können – ratsam, frühzeitig mit der Konzeptionierung zu beginnen. Spätestens fünf Monate vor dem Termin ist es an der Zeit, die Planung anzugehen. Welche Aspekte Sie diesbezüglich unbedingt berücksichtigen sollten, lesen Sie in diesem Beitrag.

      1. Eine Idee muss her.

      Ohne Idee ist eine hübsche und einladende Inszenierung auf Messen oder Ausstellungen zwar durchaus möglich, der Auftritt ordnet sich jedoch keinem übergreifenden Gedanken unter, womit die Gefahr gross ist, an der ein oder anderen Stelle abseits der Zweckmässigkeit zu agieren. Für maximale Erfolge sollten Sie das Design Ihres Messestands demnach immer auf einem differenziert ausgearbeiteten Konzept gründen. Die Definition konkreter Ziele ist hierbei in der Regel einer der ersten Schritte.

      2. Den richtigen Standort wählen.

      Selbstverständlich möchte kein Teilnehmer einer Messe einen Platz in der hintersten Ecke der Veranstaltungshalle/n erhalten. Das Gros der Besucher bzw. die meisten Laufkunden halten sich nahe den Hauptgängen und der Mittelachsen der Halle/n auf, weshalb Sie einen Standort an diesen Punkten anstreben sollten. Voraussetzung für eine entsprechende Entscheidung ist selbstverständlich, dass Sie überhaupt eine Mitsprache bei der Platzwahl haben. Bei einer Chance zur Auswahl entscheiden Sie sich unbedingt für einen Standort auf der rechten Seite der typischen Wegeroute. De facto neigen die meisten Besucher auf Messen oder Ausstellungen nämlich dazu, genau in diese Richtung zu schauen.

      Zudem ist entscheidend, inwiefern es vielleicht unterschiedliche Themenbereiche gibt, in denen Sie Ihre Produkte oder Dienstleistungen unterbringen «müssen». Diesbezüglich ist es sehr wichtig, Ihre Marke authentisch zu präsentieren. Es bringt Ihnen wenig, sich für ein hippes, gefragtes Umfeld zu verstellen. Sie werden schnell entlarvt werden, was sich wiederum negativ auf Ihre Brand auswirken dürfte.

      Berücksichtigen Sie nach Möglichkeit immer auch die Ihren Stand umgebenden Teilnehmer. Taktisch klug wählen Sie einen Standort neben anderen Besuchermagneten. Dies sollte allerdings vermieden werden, wenn es sich dabei um die direkte Konkurrenz handelt.

      Besuchen Sie – falls möglich – die Messehallen bereits im Vorfeld des Events und passen Sie Ihr Messestand-Design optimal an die örtlichen Gegebenheiten an. Neben den Lichtverhältnissen ist hier wichtig, zu schauen, wie Ihr Reihenstand, Eckstand, Kopfstand oder Blockstand wirklich liegt. Befindet sich beispielsweise gegenüber Ihres Platzes eine Wand, können Sie diese eventuell für zusätzliche Banner oder andere Promotionen nutzen. Hat dort ein anderes Unternehmen seinen Stand, ist das klarerweise keine Option.

      3. Auf eine rundum hochwertige Umsetzung sowie Wiedererkennung bauen.

      Sie sollten Ihren Stand für Messen bzw. dessen Design als Visitenkarte Ihres Unternehmens und Aushängeschild Ihrer Brand ansehen. Spiegeln Sie damit bestenfalls das (positive) Image Ihrer Marke wieder und lassen Sie Ihre (potenziellen) Kunden umgehend erkennen, worum es bei Ihrer Ausstellung geht. Achten Sie dabei darauf, ausschliesslich qualitativ hochwertige Materialien zu verwenden. Sie möchten schliesslich die Güte Ihrer Leistungen unterstreichen und das funktioniert faktisch nicht durch die Aufstellung einiger Klapptische und ein einzelnes Werbebanner. Ausserdem halten entsprechende Materialien in der Regel einfach länger, was gerade beim Besuch mehrerer Messen und Ausstellungen pro Jahr relevant ist.

      Die Standmöbel und der weitere Messebedarf können aus ganz unterschiedlichen Stoffen bestehen. Hier ist der Fantasie praktisch keine Grenze gesetzt. Kunststoffe und beschichtetes Holz sind jedoch am weitesten verbreitet. Sie sind robust, sauber, in fast jede (noch so auffällige) Form zu bringen und leicht zu transportieren.

      Verwenden Sie darüber hinaus keine grellen Farben, nur um aufzufallen. In den meisten Kontexten ist es angebracht, seriös zu wirken und sich auch hinsichtlich des Messestands auf Ihr Corporate Design bzw. Ihre Corporate Identity zu beziehen. Dabei darf die Originalität jedoch nicht zu kurz kommen. Bieten Sie Eyecatcher, die Ihre individuellen Firmenfarben beinhalten. Denken Sie daran, dass Ihre (potenziellen) Kunden Ihr Unternehmen zum einen – wenn sie es bereits kennen – auf Messen und Ausstellungen sofort ausmachen können sollten. Zum anderen wird Ihr Betrieb – wenn jener noch nicht bekannt ist – bestenfalls im Zuge einer eventuell nachfolgenden Recherche sofort wiedererkannt. Beides ist selbstverständlich kaum gegeben, wenn beim Messestand ein vollkommen einzigartiges Design zum Einsatz kommt.

      Um den Besuch an Ihrem Stand zu einem nachhaltigen Erlebnis zu machen, dürfen Sie den Faktor Licht nicht vernachlässigen. Die Beleuchtung ist unbedingt an die Ziele Ihres Messeauftritts anzupassen. So sollten Ihre Produkte stets möglichst gut bestrahlt sein. Dabei dürfen Sie Ihre (potenziellen) Kunden jedoch nicht blenden. Bieten Sie Sitzgelegenheiten oder andere Ruhezonen an, ist hier normalerweise ein eher gedämpftes Licht zuträglich. Bei Beratungsgesprächen sollen Interessenten selbstverständlich nicht einschlafen – verwenden Sie in diesem Kontext eine möglichst natürliche Tageslichtausleuchtung.

      Darüber hinaus bietet der Einsatz moderner Technik in vielen Fällen ein erhebliches Alleinstellungspotenzial und stützt zudem Ihre Ausrichtung als zeitgemässes, nach neusten Standards verfahrendes und damit hochwertig produzierendes sowie wahrscheinlich langfristig erfolgreiches Unternehmen. Beispielsweise können Sie Screens und Präsentationen verwenden, um Ihre Besucher schon vor dem Gespräch mit den zentralen Informationen zu versorgen. Wenn Sie attraktive Features bieten, mithilfe derer Ihre (etwaigen) Abnehmer selbst aktiv werden können/müssen, verbleiben im Zuge dessen übermittelte Details zu Ihrer Marke tendenziell besonders in den Köpfen. Übertreiben dürfen Sie den Einsatz derartiger Elementen jedoch nicht, denn dann kann es sein, dass Ihre Besucher sich vorwiegend an diese erinnern und eben nicht an Ihre damit vermittelten Leistungen.

      4. Es kommt auf die Grösse an.

      Um das gleich zu Beginn dieses Abschnitts festzuhalten: Nicht jeder möglichst grosse Stand ist gleichzeitig auch der effektivste. So kann ein weitläufiger Messestand, an dem Besuchern kaum etwas geboten wird bzw. der nur wenige Mitarbeiter, Möbel, Features etc. vereint, niemals einen einladenden, das Gefühl von Mehrwert vermittelnden Eindruck bei (potenziellen) Kunden erzielen. Andererseits lassen kleine Stände mitunter vermuten, es stünde kein Geld für eine grössere Variante bereit, was wiederum auf die Umsatzstärke des Unternehmens und damit auf die Güte der Produkte oder Dienstleistungen übertragbar ist.

      Auch hinsichtlich der Grösse Ihres Messestandes gilt: Beides sollte zu Ihrem Betrieb passen. Stellen Sie sich nicht «grösser» dar als Sie sind, denn das wird zum Beispiel bei einem umfangreichen Auftrag, den Sie faktisch gar nicht erfüllen können, schnell auffliegen, womit Sie Ihrer Brand womöglich langfristig schaden. Auf der anderen Seite gilt es nicht zu tief zu stapeln. Ein gesundes Selbstbewusstsein, das sich durchaus auch im Design des Standes für Messen und Ausstellungen zeigen darf, signalisiert Interessenten wie Kunden unter anderem, dass Sie sich mit Ihren Leistungen am Markt behaupten können, Sie also wahrscheinlich ein Partner sind, der lange erfolgreich tätig sein wird. Übrigens, selbst wenn Sie vielleicht wirklich nicht das nötige Budget für einen grossen Messestand haben, gibt es zahlreiche Tricks, um Ihre Präsentation üppiger erscheinen zu lassen und sich zusätzlich auf anderem Weg positiv von der Konkurrenz abzusetzen.

      5. Kundennutzen bei der Raumplanung beachten.

      Das Design Ihres Standes für Messen und Ausstellungen sollte sich stets zu einem wesentlichen Anteil daran orientieren, welche Ziele Sie auf entsprechenden Events verfolgen. So ist es im Kontext einer Neueinführung selbstverständlich besonders relevant das betreffende Produkt oder die Dienstleistung zentral zu präsentieren. Geht es eher darum, das Image Ihrer Marke zu stärken, planen Sie vielleicht am besten offene Elemente, die zur allgemeinen Kommunikation anregen, wie Sitzgelegenheiten oder sogar Verpflegungspunkte. In jedem Fall ist es zu empfehlen, Ihren Stand möglichst einladend zu gestalten – Ihre Besucher sollen sich wohlfühlen. Diesbezüglich ist ein zu überladener Stand genauso wenig zuträglich wie ein zu leerer.

      Fragen Sie sich stets, wie Sie Ihren (potenziellen) Kunden mit der räumlichen Gestaltung Ihres Messestandes maximalen Nutzen bringen. Beispielsweise dürfen aktive Bereiche mit Produktvorstellungen oder Vorträgen nicht mit Ruhepunkten für Gespräche kollidieren. So ist ein vielversprechendes Kundengespräch selbstverständlich niemals zweckdienlich mitten im Trouble des normalen Messebetriebs zu führen.

      6. Leistungen samt Motto in den Mittelpunkt stellen.

      Das Design Ihres Stands für Messen und Ausstellungen kann (bestenfalls) schon von weitem die Blicke Ihrer (potenziellen) Kunden auf Ihre Marke richten und sollte dementsprechend wohlüberlegt sein. Geben Sie sich originell, fallen Sie auf und heben Sie sich von den anderen Messeständen ab. Dabei muss Ihr Unternehmen jedoch – wie bereits erwähnt – stets eindeutig erkennbar sein.Darüber hinaus ist es höchst relevant, auch Ihre Produkte oder Dienstleistungen sofort ersichtlich zu präsentieren und zudem Ihre Messebotschaft, die sich erneut zu einem erheblichen Teil an den mit dem Event verbundenen Zielen orientiert, zweifelsfrei zu vermitteln.

      Integrieren Sie Ihr Motto und Ihre zentralen Leistungen aber nicht nur, stellen Sie beides prominent heraus. Standardelemente, wie der Firmenname oder Ihr Logo, dürfen in vielen Kontexten zu einem gewissen Teil überstrahlt werden. Denn schlussendlich sind es ja vornehmlich Ihre Produkte oder Dienstleistungen und die damit verbundenen Werte, mit denen Sie Interessenten wie Bestandskunden überzeugen möchten. Behalten Sie dabei immer im Hinterkopf, wen Sie mit dem Design ansprechen wollen.

      Die hohe Relevanz von Messe- oder Ausstellungsauftritten ist trotz der stetig zunehmenden Digitalisierung bzw. Webzentrierung sämtlicher Business-Bereiche nach wie vor ungebrochen. Entsprechende Veranstaltungen bieten unter anderem Räume für die so wichtige persönliche Interaktion/Kommunikation mit (potenziellen) Kunden sowie dabei erstklassige Gelegenheiten, das Brand Building voranzutreiben und nicht zuletzt zum direkten Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen.

      Der Messestand gilt dabei als Aushängeschild Ihres Unternehmens. Mit dessen Design können Sie faktisch massgeblich bestimmen, wie Ihre Marke erscheint und letztendlich wie viel Laufkundschaft Sie auf Messen oder Ausstellungen erhalten. Mit einer rundum gelungenen Ausrichtung werden Sie zudem lange im Gedächtnis bleiben – und das nicht nur bei den (etwaigen) Kunden, mit denen Sie wirklich persönlich in Kontakt getreten sind.

      Demzufolge sollten Sie bei entsprechenden Vorbereitungen höchst differenziert vorgehen. Ferner ist es unter anderem aufgrund der zahlreichen einspielenden Faktoren – die Ihren letztendlichen Erfolg mitunter erheblich beeinflussen können – ratsam, frühzeitig mit der Konzeptionierung zu beginnen. Spätestens fünf Monate vor dem Termin ist es an der Zeit, die Planung anzugehen. Welche Aspekte Sie diesbezüglich unbedingt berücksichtigen sollten, lesen Sie in diesem Beitrag.

      1. Eine Idee muss her.

      Ohne Idee ist eine hübsche und einladende Inszenierung auf Messen oder Ausstellungen zwar durchaus möglich, der Auftritt ordnet sich jedoch keinem übergreifenden Gedanken unter, womit die Gefahr gross ist, an der ein oder anderen Stelle abseits der Zweckmässigkeit zu agieren. Für maximale Erfolge sollten Sie das Design Ihres Messestands demnach immer auf einem differenziert ausgearbeiteten Konzept gründen. Die Definition konkreter Ziele ist hierbei in der Regel einer der ersten Schritte.

      2. Den richtigen Standort wählen.

      Selbstverständlich möchte kein Teilnehmer einer Messe einen Platz in der hintersten Ecke der Veranstaltungshalle/n erhalten. Das Gros der Besucher bzw. die meisten Laufkunden halten sich nahe den Hauptgängen und der Mittelachsen der Halle/n auf, weshalb Sie einen Standort an diesen Punkten anstreben sollten. Voraussetzung für eine entsprechende Entscheidung ist selbstverständlich, dass Sie überhaupt eine Mitsprache bei der Platzwahl haben. Bei einer Chance zur Auswahl entscheiden Sie sich unbedingt für einen Standort auf der rechten Seite der typischen Wegeroute. De facto neigen die meisten Besucher auf Messen oder Ausstellungen nämlich dazu, genau in diese Richtung zu schauen.

      Zudem ist entscheidend, inwiefern es vielleicht unterschiedliche Themenbereiche gibt, in denen Sie Ihre Produkte oder Dienstleistungen unterbringen «müssen». Diesbezüglich ist es sehr wichtig, Ihre Marke authentisch zu präsentieren. Es bringt Ihnen wenig, sich für ein hippes, gefragtes Umfeld zu verstellen. Sie werden schnell entlarvt werden, was sich wiederum negativ auf Ihre Brand auswirken dürfte.

      Berücksichtigen Sie nach Möglichkeit immer auch die Ihren Stand umgebenden Teilnehmer. Taktisch klug wählen Sie einen Standort neben anderen Besuchermagneten. Dies sollte allerdings vermieden werden, wenn es sich dabei um die direkte Konkurrenz handelt.

      Besuchen Sie – falls möglich – die Messehallen bereits im Vorfeld des Events und passen Sie Ihr Messestand-Design optimal an die örtlichen Gegebenheiten an. Neben den Lichtverhältnissen ist hier wichtig, zu schauen, wie Ihr Reihenstand, Eckstand, Kopfstand oder Blockstand wirklich liegt. Befindet sich beispielsweise gegenüber Ihres Platzes eine Wand, können Sie diese eventuell für zusätzliche Banner oder andere Promotionen nutzen. Hat dort ein anderes Unternehmen seinen Stand, ist das klarerweise keine Option.

      3. Auf eine rundum hochwertige Umsetzung sowie Wiedererkennung bauen.

      Sie sollten Ihren Stand für Messen bzw. dessen Design als Visitenkarte Ihres Unternehmens und Aushängeschild Ihrer Brand ansehen. Spiegeln Sie damit bestenfalls das (positive) Image Ihrer Marke wieder und lassen Sie Ihre (potenziellen) Kunden umgehend erkennen, worum es bei Ihrer Ausstellung geht. Achten Sie dabei darauf, ausschliesslich qualitativ hochwertige Materialien zu verwenden. Sie möchten schliesslich die Güte Ihrer Leistungen unterstreichen und das funktioniert faktisch nicht durch die Aufstellung einiger Klapptische und ein einzelnes Werbebanner. Ausserdem halten entsprechende Materialien in der Regel einfach länger, was gerade beim Besuch mehrerer Messen und Ausstellungen pro Jahr relevant ist.

      Die Standmöbel und der weitere Messebedarf können aus ganz unterschiedlichen Stoffen bestehen. Hier ist der Fantasie praktisch keine Grenze gesetzt. Kunststoffe und beschichtetes Holz sind jedoch am weitesten verbreitet. Sie sind robust, sauber, in fast jede (noch so auffällige) Form zu bringen und leicht zu transportieren.

      Verwenden Sie darüber hinaus keine grellen Farben, nur um aufzufallen. In den meisten Kontexten ist es angebracht, seriös zu wirken und sich auch hinsichtlich des Messestands auf Ihr Corporate Design bzw. Ihre Corporate Identity zu beziehen. Dabei darf die Originalität jedoch nicht zu kurz kommen. Bieten Sie Eyecatcher, die Ihre individuellen Firmenfarben beinhalten. Denken Sie daran, dass Ihre (potenziellen) Kunden Ihr Unternehmen zum einen – wenn sie es bereits kennen – auf Messen und Ausstellungen sofort ausmachen können sollten. Zum anderen wird Ihr Betrieb – wenn jener noch nicht bekannt ist – bestenfalls im Zuge einer eventuell nachfolgenden Recherche sofort wiedererkannt. Beides ist selbstverständlich kaum gegeben, wenn beim Messestand ein vollkommen einzigartiges Design zum Einsatz kommt.

      Um den Besuch an Ihrem Stand zu einem nachhaltigen Erlebnis zu machen, dürfen Sie den Faktor Licht nicht vernachlässigen. Die Beleuchtung ist unbedingt an die Ziele Ihres Messeauftritts anzupassen. So sollten Ihre Produkte stets möglichst gut bestrahlt sein. Dabei dürfen Sie Ihre (potenziellen) Kunden jedoch nicht blenden. Bieten Sie Sitzgelegenheiten oder andere Ruhezonen an, ist hier normalerweise ein eher gedämpftes Licht zuträglich. Bei Beratungsgesprächen sollen Interessenten selbstverständlich nicht einschlafen – verwenden Sie in diesem Kontext eine möglichst natürliche Tageslichtausleuchtung.

      Darüber hinaus bietet der Einsatz moderner Technik in vielen Fällen ein erhebliches Alleinstellungspotenzial und stützt zudem Ihre Ausrichtung als zeitgemässes, nach neusten Standards verfahrendes und damit hochwertig produzierendes sowie wahrscheinlich langfristig erfolgreiches Unternehmen. Beispielsweise können Sie Screens und Präsentationen verwenden, um Ihre Besucher schon vor dem Gespräch mit den zentralen Informationen zu versorgen. Wenn Sie attraktive Features bieten, mithilfe derer Ihre (etwaigen) Abnehmer selbst aktiv werden können/müssen, verbleiben im Zuge dessen übermittelte Details zu Ihrer Marke tendenziell besonders in den Köpfen. Übertreiben dürfen Sie den Einsatz derartiger Elementen jedoch nicht, denn dann kann es sein, dass Ihre Besucher sich vorwiegend an diese erinnern und eben nicht an Ihre damit vermittelten Leistungen.

      4. Es kommt auf die Grösse an.

      Um das gleich zu Beginn dieses Abschnitts festzuhalten: Nicht jeder möglichst grosse Stand ist gleichzeitig auch der effektivste. So kann ein weitläufiger Messestand, an dem Besuchern kaum etwas geboten wird bzw. der nur wenige Mitarbeiter, Möbel, Features etc. vereint, niemals einen einladenden, das Gefühl von Mehrwert vermittelnden Eindruck bei (potenziellen) Kunden erzielen. Andererseits lassen kleine Stände mitunter vermuten, es stünde kein Geld für eine grössere Variante bereit, was wiederum auf die Umsatzstärke des Unternehmens und damit auf die Güte der Produkte oder Dienstleistungen übertragbar ist.

      Auch hinsichtlich der Grösse Ihres Messestandes gilt: Beides sollte zu Ihrem Betrieb passen. Stellen Sie sich nicht «grösser» dar als Sie sind, denn das wird zum Beispiel bei einem umfangreichen Auftrag, den Sie faktisch gar nicht erfüllen können, schnell auffliegen, womit Sie Ihrer Brand womöglich langfristig schaden. Auf der anderen Seite gilt es nicht zu tief zu stapeln. Ein gesundes Selbstbewusstsein, das sich durchaus auch im Design des Standes für Messen und Ausstellungen zeigen darf, signalisiert Interessenten wie Kunden unter anderem, dass Sie sich mit Ihren Leistungen am Markt behaupten können, Sie also wahrscheinlich ein Partner sind, der lange erfolgreich tätig sein wird. Übrigens, selbst wenn Sie vielleicht wirklich nicht das nötige Budget für einen grossen Messestand haben, gibt es zahlreiche Tricks, um Ihre Präsentation üppiger erscheinen zu lassen und sich zusätzlich auf anderem Weg positiv von der Konkurrenz abzusetzen.

      5. Kundennutzen bei der Raumplanung beachten.

      Das Design Ihres Standes für Messen und Ausstellungen sollte sich stets zu einem wesentlichen Anteil daran orientieren, welche Ziele Sie auf entsprechenden Events verfolgen. So ist es im Kontext einer Neueinführung selbstverständlich besonders relevant das betreffende Produkt oder die Dienstleistung zentral zu präsentieren. Geht es eher darum, das Image Ihrer Marke zu stärken, planen Sie vielleicht am besten offene Elemente, die zur allgemeinen Kommunikation anregen, wie Sitzgelegenheiten oder sogar Verpflegungspunkte. In jedem Fall ist es zu empfehlen, Ihren Stand möglichst einladend zu gestalten – Ihre Besucher sollen sich wohlfühlen. Diesbezüglich ist ein zu überladener Stand genauso wenig zuträglich wie ein zu leerer.

      Fragen Sie sich stets, wie Sie Ihren (potenziellen) Kunden mit der räumlichen Gestaltung Ihres Messestandes maximalen Nutzen bringen. Beispielsweise dürfen aktive Bereiche mit Produktvorstellungen oder Vorträgen nicht mit Ruhepunkten für Gespräche kollidieren. So ist ein vielversprechendes Kundengespräch selbstverständlich niemals zweckdienlich mitten im Trouble des normalen Messebetriebs zu führen.

      SEO Agentur Zürich – Google ist heute die meistgenutzte Suchmaschine weltweit. Mehr als 90 Prozent aller Suchanfragen gehen auf das Konto des kalifornischen Konzerns. Darüber hinaus beginnt ein grosser Teil (potenzieller) Kunden seine Customer Journey im Web bei eben diesem Suchmaschinenprimus. Wird also ein Problem oder ein Bedürfnis erkannt, ist Google in der Regel die erste Anlaufstelle zur Eruierung einer zutreffenden Lösung bzw. Erfüllung.

      Allein diese Tatsachen verdeutlichen, welch hohe Relevanz die Optimierung der eignen Webinhalte auf die Mechanismen der Suchmaschine hat. Diejenigen, die heutzutage in dessen Index kaum oder schlimmstenfalls gar nicht zu finden sind, können de facto weder maximal erfolgreich Online Marketing betreiben noch auf lange Sicht konkurrenzfähig bleiben. Die Webzentrierung des Alltags schreitet sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld unaufhaltsam voran – und der Suchdienst mit den sechs bunten Buchstaben übernimmt hier durchaus (auf mehreren Ebenen) eine Schlüsselrolle.

      Nicht umsonst wird Suchmaschinenoptimierung (SEO) mittlerweile oft synonym für Google-Optimierung oder ähnliche Umschreibungen verwendet. Das ist auch in diesem Beitrag der Fall, die nachfolgend dargelegten Sachverhalte haben jedoch grossteilig ebenfalls eine entsprechende Wirkung in anderen namhaften Suchmaschinen, wie beispielsweise Bing oder Yahoo. Grundsätzlich wird in Onpage, Onsite und Offpage SEO unterschieden. Aber was bedeutet das genau? Antworten auf diese Frage erhalten Sie im Folgenden.

      Natürlich sind die nachfolgend geschilderten Zusammenhänge keineswegs als umfassendes SEO-Lexikon zu sehen – die Aufstellung eines solchen ist in diesem Rahmen nicht möglich. Wir geben Ihnen hier jedoch eine Übersicht der wichtigsten Eckpunkte.

      Was bedeutet Onpage SEO?

      Die Onpage-Optimierung umfasst sämtliche Massnahmen, welche direkt auf einer Seite stattfinden. Jene betreffen in erster Linie den Inhalt und dessen Strukturierung.

      Content Marketing.

      Content Marketing, also – vereinfacht ausgedrückt – die Ausspielung einzigartiger, zielgruppen- sowie customer-journey-genauer und mehrwerthaltiger Inhalte, ist zwar im Grunde eine eigenständige Disziplin des Online Marketings, es gibt jedoch zahlreiche Überschneidungen und Zusammenwirkungen mit SEO. Ohne eine erfolgreiche SEO-Strategie entfaltet Content Marketing niemals sein volles Potenzial. Tatsächlich braucht Content Marketing SEO, um wirklich wirksam zu sein.

      Denn auch noch so wertvolle Inhalte müssen zunächst gefunden werden – können dann aber ihrerseits überaus positiven Einfluss auf das Ranking haben. Suchmaschinenoptimierung schafft hier die Rahmenbedingungen. Wird Content infolgedessen sowie aufgrund seiner hohen Qualität vermehrt in Anspruch genommen und zeigt sich anhand einer langen Verweildauer bzw. niedrigen Absprungrate etc. eine gute User Experience, ist das für Google ein sehr guter Grund, entsprechende Inhalte im Ranking deutlich anzuheben.

      Keywords.

      Über die letzten Jahre haben Keywords – also Schlüsselwörter, die (potenzielle) Kunden wahrscheinlich bei einer Suche verwenden, wenn sie ein Problem oder ein Bedürfnis haben, bei denen Ihre Leistungen behilflich sein könnten – viel an SEO-Relevanz verloren. Sie sind aber immer noch ein wichtiger Faktor. So sollten Keywords möglichst an allen wichtigen Stellen, wie dem Title, der Description, den Überschriften und auch dem Content, auftauchen. Da die zuvor bereits angesprochene User Experience indes jedoch praktisch vor allem steht, gilt es in erster Linie Texte zu erstellen, die einen guten Lesefluss und einen echten Mehrwert bieten. Wer heute in der SEO primär auf ein hohes Keyword-Aufkommen setzt, wird seinem Ranking eher schaden, als nutzen.

      Visuelle Eindrücke.

      Bilder, Grafiken und Videos gelten allgemein als beste Optionen, wenn es darum geht, komplexe Sachverhalte eingängig darzustellen. Sie sind generell leicht aufzunehmen und werden unter anderem deshalb gerne von Internet-Usern genutzt. Insbesondere Bilder haben zudem eine stark strukturierende Wirkung. Ein Text ohne solche Elemente ist in der Regel schwieriger zu Lesen und langweiliger als ein Pendant mit Bildern. All das sind wieder einmal ausschlaggebende Faktoren für die heute so wichtige User Experience. Darüber hinaus lassen sich in entsprechenden Meta-Informationen mitunter sehr wirksam Keywords unterbringen.

      Strukturierung.

      Die Strukturierung von Webpage betrifft sowohl mehrere Ebenen einer Seite, sprich Layout, Design und Inhalte, als auch diverse SEO-Bereiche. So kann sie zum Beispiel durchaus im Content Marketing aber ebenso innerhalb der Onsite SEO, also der Anpassung des technischen Grundgerüsts, Wirkung zeigen. Fest steht, optimal strukturierte Pages sowie Inhalte werden öfter in Anspruch genommen bzw. haben generell einen höheren Mehrwert als solche, die weniger gut geordnet sind. Google registriert hier erneut eine bessere bzw. schlechtere User Experience. Zudem erfolgt eine direkte Bewertung auf Basis der Crawlbarkeit des Konstrukts. Gut strukturierte Seiten kann die Suchmaschine nämlich besonders schnell analysieren.

      Interne Verlinkungen.

      Interne Verlinkungen zeigen Google unter anderem, dass Sie Ihren (potenziellen) Kunden vielfältige Inhalte zu einem Themenbereich bzw. aufeinander aufbauenden Content bieten. Zudem sind sie wieder einmal ein Signal für eine gute User Experience. Beide Faktoren begünstigen das Ranking bereits für sich. Werden derartige Links dann auch tatsächlich verstärkt verwendet, bestätigt sich der erste positive Eindruck der Suchmaschine, womit entsprechende Pages weitere Erfolge erzielen.

      Was bedeutet Onsite SEO?

      Onsite-SEO-Massnahmen umfassen sämtliche Aktivitäten zur Verbesserung des Rankings, die das Grundgerüst einer Website betreffen. Es geht hier vornehmlich um die Ausarbeitung bzw. die grundsätzlich optimale Ausrichtung technischer Feinheiten. Oft wird die Onsite SEO daher auch mit der technischen SEO gleichgesetzt, wobei sich letztere allerdings mehr auf die server-seitigen Voraussetzungen bezieht.

      URL.

      Eine eindeutige URL-Ausrichtung spielt für die Suchmaschinenoptimierung insofern eine Rolle, da jene sowohl die Crawlbarkeit als auch die Usability massiv beeinflussen kann. Sie sollten vornehmlich sprechende URLs verwenden, da diese Google und Nutzern einen besonders schnellen Bezug zum Inhalt ermöglichen.

      Code.

      Eine Website sollte stets umfassend intakten sowie nur genau den Code enthalten, der wirklich benötigt wird. Gibt es Fehler, können Elemente vielleicht nicht korrekt angezeigt werden, worunter die User Experience und damit das Ranking leiden. Sind überflüssige Zeilen vorhanden, schmälert das die Ladegeschwindigkeit, was wiederum die Nutzerfreundlichkeit einschränkt. Darüber hinaus kann Google Pages mit optimalen Code-Strukturen wieder einmal besonders effizient crawlen.

      Mobile SEO.

      Seit dem Beginn des Siegeszugs der Smartphones und Tablets zu Anfang der 2010er Jahre werden praktisch stetig steigende Zahlen von mobilen Internetgängern verzeichnet. Google hat reagiert – und bereits seit einigen Jahren legt die Suchmaschine seinem Ranking ausschliesslich die Mobilvarianten von Webpräsenzen zugrunde. Sie müssen Ihren (potenziellen) Kunden heute also unbedingt eine entsprechende Version Ihrer Webinhalte anbieten.

      Pagespeed.

      Dem Pagespeed wird bereits seit langer Zeit eine starke SEO-Wirkung nachgesagt. Erst im Sommer 2018 hat Google ihn jedoch offiziell zu seinen relevantesten Ranking-Faktoren hinzugefügt. Entscheidend ist hier erneut die User Experience. Diese kann zum Beispiel durch aufgeblähten Code gerade auf den oftmals schwächeren bzw. unter einer geringeren Netzgeschwindigkeit agierenden Mobilgeräten stark leiden. Optimal ist eine konstante Ladezeit von unter einer Sekunde – um konkurrenzfähig zu bleiben, sollten Ihre Pages in mindesten zwei Sekunden einsetzbereit sein.

      Was ist Offsite SEO?

      Unter Offsite-Suchmaschinenoptimierung fallen sämtliche Massnahmen zur Verbesserung des Rankings, die ausserhalb der Pages einer Website stattfinden.

      Backlinks.

      Die Begünstigung der Entstehung bzw. die Forcierung von Backlinks wird oft als die Königsdisziplin der SEO beschrieben. Tatsächlich zählen Rückverlinkungen immer noch zur Top-Drei der Google-Ranking-Faktoren und der Erhalt gestaltet sich relativ schwierig. Ein Backlink ist nämlich – vereinfacht ausgedrückt – eine Verlinkung, die von einer (bestenfalls) themengleichen Webpräsenz auf eine Ihrer Pages verweist. Für Google sind diese Links ein Ausdruck der besonders hohen Qualität von Inhalten. Daraus resultiert eine tendenziell deutlich bessere Positionierung als gleichartige Informationen ohne Rückverlinkungen zuteilwird.

      Früher galt es in erster Linie besonders viele solcher Links zu generieren, sprich zu kaufen. Infolge dessen konnte ein erheblicher Ranking-Anstieg verzeichnet werden. Heute ist jedoch die Qualität entscheidend. So haben zehn oder mehr Verknüpfungen von Internetseiten, die nur entfernt mit Ihrer Branche oder Unternehmensausrichtung in Verbindung stehen, durchaus weniger SEO-Potenzial als ein einzelner Backlink, der genau Ihr Fachgebiet betrifft und zudem eventuell von einer in Ihrem Geschäftsbereich anerkannten Institution stammt. Niemals sollten Sie Rückverlinkungen einfach in Massen Erwerben! Denn dann verstossen Sie gegen die Google-Richtlinien und müssen einen erheblichen Ranking-Verlust oder sogar eine Streichung aus dem Index befürchten.

      Dennoch ist es möglich, Backlinks aktiv zu generieren. Die organischste Form resultiert hier wieder einmal aus der Bereitstellung von hochwertigem Content. Dieser wird nämlich nicht nur gerne in Anspruch genommen, sondern ebenfalls bevorzugt an anderen Stellen verlinkt. Weitere tendenziell zuträgliche Methoden sind der Linktausch und die Platzierung von Gastartikeln in anderen Blogs.

      Social Signals.

      Die SEO-Kraft von sogenannten Social Signals, also Likes, Shares und Kommentaren zu spezifischen Webinhalten/-pages innerhalb sozialer Netzwerke, ist umstritten. Da diverse Untersuchungen und Expertenmeinungen für eine direkte positive Wirkung sprechen und im Social Web zudem ein immenses Backlink-Potenzial schlummert, sollten Sie entsprechende Massnahmen allerdings unbedingt berücksichtigen. Tatsächlich erhöht die enorme Reichweite derartiger Kanäle die Chancen erheblich, dass Ihre Inhalte einen Leser finden, der diese wiederum auf seiner Website verlinken möchte.

      Google Ads, vormals Google AdWords, ist faktisch viel mehr als ein System, welches es Marketern ermöglicht, das Ranking spezifischer Webpages über bezahlte Anzeigen rapide anzuheben. Das sogenannte Google-Suchnetzwerk bildet mit seinen Search Ads, die genau das bewirken und in Form reiner Textanzeigen direkt innerhalb der SERPs erscheinen, praktisch nur die Spitze des Eisbergs. So können Sie zudem im Google-Display-Netzwerk auf mehr als zwei Millionen Webpräsenzen, die entweder direkt zum Konzern gehören oder mit jenem kooperieren, Ads in Text- und Bild-Formaten bzw. einer Kombination aus beidem oder auch Videoanzeigen schalten. Shopping Ads verschaffen Ihnen als E-Commerceler die Chance, Ihre Waren mit Bild, Beschreibung und Preis sowie natürlich einer Verlinkung zu Ihrem Shop entweder oberhalb oder rechts der organischen Suchergebnisse präsentieren zu lassen. Und mit spezifischen App-Kampagnen lassen sich entsprechende Applikationen bei Google Play, innerhalb der Suche, bei YouTube und im (weiteren) Display-Netzwerk promoten. Die Möglichkeiten, die SEA mit Google Ads oder AdWords und nicht zuletzt die damit in der Regel verbundenen Folgemassnahmen bereithalten, sind wahrlich enorm. Um die immens vielfältigen sich potenziell ergebenden Vorzüge voll ausnutzen bzw. wirklich ökonomisch Anzeigen in den verschiedenen Netzwerken ausspielen zu können, gilt es – wie zu erwarten – jedoch einiges zu beachten. Nachfolgend erhalten Sie 10 diesbezügliche Tipps abseits des Standards, die Ihnen helfen, Ihren Erfolg im SEA effektiv anzukurbeln.

      1. Zielvorhaben (technisch) richtig definieren.

      Die Festlegung spezifischer Ziele ist bei Marketing- bzw. Werbemassnahmen jeglicher Art unabdingbar. Denn ohne definierte Absichten sind Erfolge und Misserfolge schlichtweg nicht zu messen. Hinsichtlich SEA und Google Ads wird diese Prämisse zusätzlich auf einer technischen Ebene angesetzt. Denn bei der Konfiguration können Sie zwischen sieben konkreten Ziel-Optionen auswählen: So haben Sie die Chance, Ihre Anzeigen nach Umsätzen, Leads, Zugriffen auf die Website, Produkt- und Markenbereitschaft, Markenbekanntheit und Reichweite, App-Werbung sowie Kampagnen ohne Zielvorhaben auszurichten.

      Bei sechs dieser sieben Optionen übergeben Sie die Kampagnen-Kontrolle vollkommen an Google. So werden die Gebote automatisch angepasst. Das kann de facto recht teuer werden. Aus diesem Grund empfehlen wir, alle Kampagnen ohne Zielvorhaben zu definieren. Damit ist die Betreuung sicherlich aufwendiger, aber Ihr SEA auch weitaus günstiger.

      2. Gemeinsame Budgets nutzen.

      Eines der grössten und wichtigsten Themen im Einsatz von Google Ads ist das Budget. In der Regel wird ein Budget von der Geschäftsleitung freigesprochen und dies dann jeweils in einzelne Monate und Tage aufgeteilt. Zusätzlich muss das Tagesbudget den einzelnen Kampagnen zugewiesen werden. Doch wie gliedert sich die Aufteilung, wenn noch keine Erfahrungen in den einzelnen Kampagnen vorliegen?

      Diesbezüglich empfehlen wir die Anwendung des «Gemeinsamen Budgets». Hierbei definieren Sie ein Tagesbudget, welches über mehrere Kampagnen genutzt wird. Somit haben Sie das Budget im Griff und können immer effizient reagieren.

      3. CTR, Keywords und KPIs.

      SEA und die Optimierung entsprechender Massnahmen zielt überdurchschnittlich häufig auf die Klickrate (CTR) der einzelnen Keywords ab. Faktisch bringt Ihnen eine gute Klickrate jedoch kaum Vorteile, wenn der Rest nicht stimmt. Aus diesem Grund empfehlen wir, den Fokus auf die folgenden KPIs zu richten:

      Absprungrate.

      Die Absprungrate zeigt unter anderem auf, ob weitere Seiten nach der innerhalb der Ad verlinkten Page besucht worden sind. Bewegt sich der Besucher nur auf der einen Seite, wird er als «Bouncer» markiert. Ziel ist es in der Regel, dass Ihre Besucher mehrere Seiten besuchen.

      Durchschnittliche Sitzungsdauer.

      Ob ein Besucher nur zwei Sekunden auf einer Seite verweilt oder zwei Minuten, ergibt einen grossen Unterschied. Eine erhöhte Verweildauer ist ein starkes Zeichen von Interesse und Ihrem Marketing auf vielschichtige Weise dienlich.

      Conversion.

      Das Hauptziel einer typischen Kampagne ist die Erhöhung der Conversion. Je mehr Abschlüsse verzeichnet werden, desto erfolgreicher ist die Kampagne. Sie sollten die Conversions jedoch nicht zu jedem Preis optimieren – gehen Sie stets ökonomisch vor.

      4. Standortfeinheiten beachten.

      Tatsächlich sind unseren Erfahrungen zufolge 99 Prozent der Google Ads Accounts sehr ähnlich abgestimmt. So auch bei der Auswahl der Standorte, welche für die Schaltung der Ads definiert werden. Hierbei tauchen immer wieder zwei Fehler auf, die es unbedingt zu vermeiden gilt:

      Fehler Nr. 1

      Bei der Kampagneneinstellung können Sie definieren, für welche Gebiete die Ads geschaltet werden sollen. Zumeist wird hier einfach «Schweiz» als Land gewählt. Das ist jedoch suboptimal, da Sie bei dieser Auswahl in der Optimierungsphase stark eingeschränkt sind.

      Wir empfehlen – was natürlich mit deutlich mehr Aufwand verbunden ist – jeden Kanton einzeln aufzulisten. Somit können Sie die Kampagnen auf die einzelnen Kantone optimieren und nicht nur auf Länder-Ebene. Je nach Produkt werden Sie grosse Unterschiede in der Performance feststellen.

      Fehler Nr. 2

      Liechtenstein wird als «Gebiet» selten bis nie aufgelistet, obwohl dieser «härzige» Fleck faktisch ebenfalls von der Schweizerischen Post bedient wird. Die Konkurrenz ist in diesem Gebiet bei den meisten Produkten sehr gering, womit Sie es bei Ihrem SEA unbedingt berücksichtigen sollten.

      5. Responsive Suchanzeigen schalten.

      Die Schaltung ansprechender Textanzeigen kann erfolgsentscheidend für eine Kampagne sein. So empfiehlt es sich, jeweils mehrere, unterschiedliche Text-Varianten zu erstellen, um im Kampagnen-Prozess die bestmöglichen Anzeigen herauszukristallisieren. Aus diesem Grund erstellen wir in der Regel jeweils mindestens drei Textanzeigen pro Anzeigegruppe.

      Auf der nächst höhere Effizienzstufe arbeiten Sie mit responsiven Suchanzeigen. Hierbei erstellen Sie bis zu 16 Anzeigetitel sowie vier Beschreibungen in einer Anzeige. Google kreiert aus dieser Auswahl unzählig viele Variationen von Anzeigetexten und optimiert nach bester Performance. So entstehen mit einer responsiven Suchanzeige letztendlich mehrere hundert Textanzeigen. Wir empfehlen daher pro Anzeigegruppe eine responsive Suchanzeige zu erstellen. So sparen Sie Zeit und verfahren zugleich effektiver.

      6. Countdown-Funktion (je nach Bedarf) verwenden.

      Über das Jahr verteilt gibt es diverse Events und saisonale Gegebenheiten, die es sich zum Beispiel mit einer speziellen Aktion zu bedenken lohnt. Tatsächlich können Sie entsprechende Kampagnen bzw. damit zusammenhängende Anzeigen bei Google Ads nicht nur schon lange vor dem eigentlichen Termin festlegen und zielgenau ausspielen, sondern zudem Ihren (potenziellen) Kunden einen zusätzlichen Kaufanreiz oder –druck geben. Denn mit der Countdown-Funktion verdeutlichen Sie jenen die Endlichkeit eines Specials potenziell sehr effektiv auf visueller Ebene, wodurch jene bestenfalls prompt entsprechend Ihrer Ziele handeln.

      7. Automatisierte Regeln.

      Wenn Sie in grösserem Stil SEA betreiben, werden Sie schnell bemerken, dass bestimmte Prozesse immer wiederkehren und mitunter einen erheblichen Zeitaufwand bedeuten. Diese regelmässigen Schritte können Sie jedoch durch den Einsatz spezifischer Regeln automatisieren.

      Sie haben die Möglichkeit, umfangreiche Automationen für Kampagnen, Anzeigegruppen, Keywords, Anzeigen, Displays, Themen, Placements, Altersgruppen, Geschlechter, Einkommensbereiche usw. zu erstellen. Die Möglichkeiten sind enorm – Sie müssen die Regeln jedoch höchst präzise aufstellen und prüfen, da jene bei einem Fehler durchaus sehr nachteilige Auswirkungen haben können.

      8. Kampagnengruppen nutzen.

      Eine übersichtliche Kampagnenstruktur ist in einem Google Ads Account das A und O. So können Sie Ihre Anstrengungen ganz einfach Nachvollziehen bzw. auswerten und müssen nicht ständig nach benötigten Features suchen. Um eine optimal übersichtliche Kampagnenstruktur sicherzustellen, empfehlen wir den Einsatz von Kampagnengruppen. In solchen führen Sie Kampagnen mit ähnlichen Zielen ganz einfach zusammen.

      9. Gebote optimieren.

      Die Gebote einer Kampagne gehören zu den ganz wichtigen Einflussfaktoren. So können Sie bei der Erstellung einer Search-Kampagne auf Conversions, Conversion-Werte, Klicks oder Anteile an möglichen Impressionen bieten. Oft wird erst bei einer genaueren Betrachtung klar, dass noch weitere Optionen freischaltbar sind. Google empfiehlt dies zwar nicht, hierbei handelt es sich jedoch weniger um einen effizienz- oder gar sicherheitsrelevanten Tipp seitens des Suchmaschinenprimus als um eine Wahrung der eignen optimalen Einnahmen an Ihren Ads. Wenn Sie nämlich «Manuellen CPC» auswählen, können Sie die Klickkosten mitunter erheblich senken.

      10. Apps anpassen.

      Eine der wichtigsten Empfehlungen, die wir Ihnen bei der Einstellung von Google-Display-Kampagnen geben können, betrifft den Ausschluss von Apps-Anzeigen. Vor einiger Zeit hatten AdWords User noch die Chance, den gesamten Apps Server von Google bei den jeweiligen Kampagnen einfach aussenvorzulassen. Da Google jedoch durch die Inanspruchnahme dieser Option weniger verdient, wurde sie von einem Tag auf den anderen deaktiviert. Nun müssen Sie einzelne App-Kategorien – alles in allem 141 Stück – manuell abschalten. Das ist zwar mit einem gewissen Aufwand verbunden, lohnt sich in vielen Fällen jedoch.

      Apps Anzeigen sind im Verhältnis zu anderen Klicks zwar günstiger, die Qualität ist allerdings miserabel, da der

      Wurstfinger-Effekt» rund 95 Prozent der Klicks generiert. Dies führt unter anderem zu einem teilweise immensen Anstieg der Absprungrate.

      Social Media Agentur in Zürich gesucht? Werbung in den sozialen Netzwerken: Das klingt zunächst einfach, denn jeder Kanal hält für Unternehmen, die ihr Geld investieren wollen, attraktive Optionen bereit. Man macht es den Werbewilligen einfach, Social Media Ads zu entwerfen und zu präsentieren, schliesslich leben die Plattformen von diesen Einnahmen. Zielgruppengenaue Werbung wird versprochen, nahezu ohne Streuverluste. Kann das gelingen?

      Ja, kann es! Aber ein bisschen Hintergrundwissen braucht man schon, um mit Social Media Ads sein Publikum zu erreichen. Wer Teenager anspricht, ruft bei Facebook unter Umständen ins Leere. Hier warten eher die Mid Ager, Best Ager und Silver Surfer auf Kaufimpulse. Bei Snapchat tummelt sich das jüngere Publikum, doch die klassische Werbeanzeige wird hier nicht für Begeisterung sorgen – Apps, AR-Linsen und Spiele sind in dieser Altersgruppe werblich angesagt. Unpassendes wird ignoriert. Man kann sein Geld als Marketingverantwortlicher online verbrennen, wenn man nicht aufpasst. Welche Plattform lohnt sich für wen und für was? Hier gibt es eine kleine Übersicht dazu:

      Facebook Ads.

      Eine eigene Facebook-Seite ist für Unternehmen aller Grössen ein absolutes Muss. In diesem sozialen Netzwerk werden gewerbliche Profile nicht nur akzeptiert, sondern auch freiwillig aufgesucht. Die Nutzer abonnieren das, was sie interessiert. Das können auch Marken und Firmen sein. Die weltweit grösste Social-Media-Plattform lebt vom Dialog und von Infos, Veranstaltungen, Angeboten und Neuigkeiten. Ein gut gepflegtes Facebook-Firmenprofil ist ideal, um sich eine Community aufzubauen und mit den Kunden in Kontakt zu bleiben.

      Die Facebook Ads dienen in erster Linie dazu, Conversion zu erzielen, also beispielsweise einen Kauf abzuschliessen, die Nutzer zum Download eines Angebots zu bewegen, oder neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. Die Zielgruppe wird mit Hilfe von unterschiedlichen Targeting-Möglichkeiten adressiert – Alter, Geschlecht, Wohnort, Interessen uvm. Die Facebook Ads arbeiten mit klassischen Werbeformaten wie Texten, Videos und Bildern. Hier kann wirklich alles beworben werden, von der freien Stelle im Unternehmen bis zum neuen Produkt. Mit Facebook Ads und dahinterliegenden Infos kann man zum Beispiel zeigen, wie ein Produkt funktioniert oder wie man es pflegt. Umfragen, kreative Verwendungsideen, Storytelling, User-Generated-Content – bei Facebook wird alles beworben, vorzugsweise mit dem Fokus der Interaktion.

      Doch Achtung: Das ganz junge Publikum bis etwa 20 Jahren wandert zu anderen Anbietern wie TikTok oder Snapchat ab. Über die Hälfte aller Facebook-Nutzer greift ausserdem über das Smartphone auf die Plattform zu. Das kann bei der Gestaltung der Facebook Ads wichtig sein. Käufe und Kontakte müssen aus der Anzeige heraus unkompliziert möglich sein.

      Instagram Ads.

      Ästhetik, Ambiente, beeindruckende Kulissen und tolle Fotos: Immer dann, wenn ein Unternehmen bildlich etwas zu bieten hat, ist es bei Instagram an der richtigen Adresse. Hier zählen keine langen Texte, sondern prägende Eindrücke! Ein Unternehmen mit eher sachlichen Dienstleistungen muss also ein Höchstmass an Kreativität an den Tag legen, um die Instagram-Nutzer zu erreichen. Das drittgrösste soziale Netzwerk lebt von Fotos, Videos und Animationen. Instagram Ads werden von Nutzern weitgehend akzeptiert, allerdings nur, wenn sie sich den hohen optischen Ansprüchen anpassen.

      Instagram Ads werden fürs Branding genutzt und dazu, Conversion zu erzielen oder Traffic zu generieren. Wer eine Marke bekanntmachen möchte, kann hier mit Bewegtbildern, Models und optischen Effekten punkten. Die Altersgruppe der Nutzer liegt bei Instagram zum Grossteil im unteren Bereich der 14- bis 29-Jährigen. Das sich auf der Plattform viele Influencer mit hoher Reichweite bewegen, sind Instagram Ads besonders erfolgreich, wenn man für die Werbebotschaft einen Influencer als Partner gewinnt. Instagram wird fast ausschliesslich mit dem Smartphone genutzt. Am PC kann man sich die Beiträge nur anschauen, aber keine eigenen hinzufügen.

      Snapchat Ads.

      Die Social-Media-Plattform Snapchat feiert die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit. Die «Snaps», die dort veröffentlicht werden, sind nur ein paar Sekunden sichtbar und es geht darum, die Nutzer mit ständig neuem Content zu versorgen. Es liegt in der Natur der Sache, dass sich vor allem das junge Publikum von dieser Informationsflut im Sekundentakt angezogen fühlt.

      Es sind überwiegend 13- bis 24-Jährige, die den Dienst nutzen. Sie werden über die Snapchat-App zum Beispiel mit Lenses versorgt, die es ihnen ermöglichen, ihre Selfies, Videos und Bilder auf Basis von 3D-Erweiterungen (Augmented Reality) zu verfälschen und zu verzieren. Klassische Werbung kommt in diesem Umfeld nicht an. Unternehmen, die gesehen werden wollen, müssen mit ihren Snapchat Ads auf den Zug aufspringen und zum Beispiel eigene Lenses anbieten.

      Snapchat Ads werden deshalb überwiegend zum Branding für junge Marken genutzt. Es gibt Snapchat Ads mit Firmenlogo, Bild und Call-to-Action, die mit Aktionen verbunden werden, etwa der Installation einer AR Lens oder dem Abspielen eines Videos. Alle Formate sind aufs Smartphone abgestimmt, denn die Welt von Snapchat spielt sich ausschliesslich mobil ab. Wer bei Snapchat als Unternehmen erfolgreich werben möchte, muss sich intensiv mit den Möglichkeiten der Plattform auseinandersetzen, um die Zielgruppe abzuholen.

      TikTok Ads.

      Das Videoportal TikTok ist ein relativ neuer Player auf dem Social-Media-Markt. Auf dieser Plattform geht es um Videos, die die Nutzer aufnehmen und ansehen können. Das Spielerische steht im Vordergrund. So werden beispielsweise Tanz-Choreographien gezeigt oder lustige Lippen-Synchronisationen erstellt. Die Zielgruppe liegt altermässig nochmal unter der von Snapchat. Es sind überwiegend 13- bis 20-Jährige, die diese App nutzen.

      Aktuell ist es in Deutschland, Österreich und der Schweiz noch nicht möglich, TikTok Ads zu schalten. Die Plattform experimentiert noch mit den Möglichkeiten, beispielsweise mit dem Anbieten von Hashtag Challenges, bei denen sich die Nutzer messen können. Auch Branded Lenses wie bei Snapchat, Influencer-Pakete und andere Optionen sind im Gespräch. Berichte aus anderen Ländern lassen durchblicken, dass die TikTok Ads sich ausserdem an den Werbemöglichkeiten bei Facebook orientieren. Es bleibt abzuwarten, welche Art von Kampagnen die Plattform konkret anbietet. Fakt ist jedoch, dass sich das junge Publikum auch über TikTok Ads nur mit zielgruppengerechten und innovativen Inhalten begeistern lässt.

      Xing Ads.

      Mit Xing können Unternehmen sowohl Verbraucher als auch Geschäftspartner ansprechen. Allerdings geht es hier um den Business-Bereich, um Netzwerke und Fortbildungen. Xing Ads werden genutzt, um neue Mitarbeiter zu finden, Produkte im B2B-Bereich anzupreisen oder geschäftliche Veranstaltungen, Seminare und Vorträge zu bewerben. Die Mittel der Wahl sind bei den Xing Ads zum Beispiel Sponsered Posts, Display Advertising und Sponsored Mails.

      Wie im richtigen Leben, passt man sich auch im Internet dem Umfeld an. Das bedeutet für Xing Ads: Das Wording ist geschäftlich, die Adressaten werden meist gesiezt und die werblichen Inhalte beziehen sich weniger auf Genuss und Lifestyle und mehr auf Erfolg, Karriere und Wissen. In Zeiten des Fachkräftemangels sind Xing Ads zum Beispiel ein hervorragendes Werkzeug für Personalabteilungen.

      Linkedin Ads.

      Linkedin spielt in der gleichen inhaltlichen Liga wie Xing. Wenn man einen Unterschied ausmachen möchte, dann vielleicht den, dass es bei LinkedIn internationaler zugeht. Es bietet sich also unter Umständen an, die LinkedIn Ads auch auf Englisch oder Spanisch zu formulieren. LinkedIn liefert darüber hinaus im Content-Marketing bessere Ergebnisse, während Xing eher zur Bewerbung von Events genutzt wird. Ansonsten geht es auf dieser Plattform ebenfalls um eine geschäftliche Vernetzung und um eine mögliche Zusammenarbeit. Das berufliche Netzwerk bietet Textanzeigen, Sponsored InMails über den Messenger, Sponsored Content und Display-Werbung. Mit den LinkedIn Ads werde überwiegend Firmenprofile und Veranstaltungen beworben. Auch hier spielt die Personalsuche eine grosse Rolle. In jüngster Zeit werden verstärkt Freelancer gesucht. LinkedIn Ads sind also gut geeignet, um das berufliche Netzwerk zu erweitern und Teilnehmer für Messen, Seminare und Fortbildungen zu finden. Selbstverständlich können auch Fachbücher oder andere Business-Produkte mit LinkedIn Ads beworben werden.

      Fazit.

      Social Media Ads sind hervorragend geeignet, um gezielt einen bestimmten Personenkreis zu erreichen. Durch das Targeting wird die Zielgruppe gefiltert. Die Reichweite der Social Media Ads ist pro Kampagne frei wählbar, so dass auch lokale oder internationale Werbung möglich ist. Mit Social Media Ads lassen sich nahezu alle werblichen Ziele von Leads über Branding bis hin zur Mitarbeitersuche erreichen – egal ob B2C oder B2B. Durch die Vielfalt der Plattformen kann ein Unternehmen die Nutzer mit Hilfe unterschiedlicher Formate ansprechen, die gut zur Marke oder zum Produkt passen. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.

      Die einzige Regel, die es bei Social Media Ads zu beachten gibt: Marketingverantwortliche müssen sich ganz genau mit der jeweiligen Plattform beschäftigen und sich den dortige Regeln und Mechanismen anpassen. Nur dann werden ihre sorgsam erstellten Social Media Ads nicht als Fremdkörper von den Nutzern wahrgenommen, sondern als attraktive Angebote.